Cremige Kürbissuppe: 3 Zutaten für den perfekten Dinnerparty-Hit

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Alayna Stanley

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Es war ein Freitagabend im November. Draußen hat der Wind um die Ecken geweht, und drinnen war es still, zu still. Ich hatte für acht Leute eingeladen, weil ich dachte, ich wäre der perfekte Gastgeber. Ich wollte etwas Servieren, das nach „Ich habe mich sehr bemüht“ aussah, aber nach „Ich habe nur drei Dinge tun müssen“ schmeckte. Das war mein Fehler.

Ich stand in meiner Küche, schwitzte vor lauter Stress und starrte auf meinen Topf. Die Suppe war… okay. Sie war flüssig, sie war warm, aber sie hatte diesen… leeren Geschmack. Sie schmeckte nach Wasser und Hoffnung. Meine Gäste saßen bereits am Tisch, die Gläser waren gefüllt, und ich hatte das Gefühl, dass sie mich innerlich verurteilten. Ich brauchte einen Retter. Ich brauchte Fett. Ich brauchte Tiefe.

Also habe ich das Richtige getan: Ich habe alles stehen lassen, habe mir einen großen Schluck Wein eingeschenkt und habe neu angefangen. Diesmal habe ich nicht nur gekocht. Ich habe geröstet. Ich habe die Kerben des Kürbisses mit Olivenöl massiert, bis sie golden waren. Ich habe die Kürbiskerne in der Pfanne knusprig gemacht, bis sie nach Nuss und Wärme rochen. Und am Ende? Als ich die erste Schüssel serviert habe, hat sich die Stimmung im Raum verändert. Es war nicht mehr nur Essen. Es war eine Umarmung in einer Schüssel.

Das ist die cremige Kürbissuppe mit gerösteten Kernen. Nicht die Version, die ich früher gemacht habe, wenn ich Zeitdruck hatte. Sondern die Version, die ich jetzt mache, wenn ich meine Gäste beeindrucken will. Ich habe dieses Rezept jetzt über zwanzig Mal getestet – mal mit Hokkaido, mal mit Butternut, mal mit Hokkaido aus dem Bioladen und mal mit der großen Dose aus dem Supermarkt. Und hier ist das Geheimnis: Es geht nicht um den Kürbis. Es geht um die Röstung und die Textur. Wenn du das hier machst, wirst du nicht nur gefragt, was du da kochst. Du wirst gefragt, ob du den Rezeptplaner veröffentlichen kannst.

Warum du diese Kürbissuppe lieben wirst

Es ist nicht nur gut. Es ist strategisch genial. Hier ist, warum diese cremige Kürbissuppe mit gerösteten Kernen dein neues Dinner-Party-Waffenstück wird:

Sie sieht aus, als hättest du Stunden verbracht — Aber sie ist in 45 Minuten fertig. Der Trick liegt im Vorrösten. Während der Kürbis im Ofen karamellisiert, kannst du dich mit den Gästen unterhalten oder dir die Schuhe ausziehen. Der Ofen macht die Schwerstarbeit für dich.

Sie ist texturreich, nicht matschig — Viele Kürbissuppen haben diesen typischen Brei-Effekt. Meine nicht. Durch die gerösteten Kerne oben und den Schuss Sahne (oder Kokosmilch) hast du eine samtige Basis mit einem knusprigen, nussigen Kontrast. Jeder Löffel ist ein Erlebnis.

Sie ist universell einnehmend — Egal, ob deine Gäste Vegetarier sind, Fleischesser, oder jemand, der „nichts Süßes am Abend“ mag. Die Würze (Ingwer, etwas Curry oder einfach viel Muskat) macht sie herzhaft und komplex. Sie schmeckt nicht nach Dessert, sie schmeckt nach Luxus.

Sie ist der ultimative „Macher“ — Wenn du das Tischtuch streichst und diese dampfende Schüssel mit dem grünen Öltropfen und den goldenen Kernen auf den Tisch stellst, wirkst du, als wärst du ein Koch aus dem 19. Jahrhundert. Aber in Wahrheit? Du hast nur einen Ofen und einen Mixer benutzt. Das ist meine Antwort auf „Was gibt es zum Abendessen“, wenn ich zeigen will, dass ich Sorgfalt habe, aber immer noch genug Zeit für ein Glas Wein.

Was du brauchst (und warum die Qualität zählt)

Hier ist das Beste daran: Du brauchst keinen teuren Lebensmittelmarkt. Du brauchst nur vier Hauptzutaten, aber du musst sie respektieren. Bei einer Suppe mit so wenigen Zutaten ist jeder einzelne Akteur wichtig. Wenn einer schwächelt, fällt das ganze Ensemble.

Kürbis (1,5–2 kg) — Ich schwöre auf Hokkaido-Kürbis, weil du die Schale nicht schälen musst. Das spart dir eine Stunde Arbeit und verhindert, dass du dich beim Schälen verletzt. Aber wenn du Butternut-Kürbis oder sogar einen alten Spitzkürbis hast, funktioniert das auch. Wichtig: Der Kürbis muss reif sein. Wenn er sich hohl anhält, wenn du darauf klopfst, ist er gut. Wenn er weich ist, wirf ihn weg. Ich benutze am liebsten den Hokkaido von „Müller“ oder lokal vom Bauernhof, wenn es Herbst ist.

Große Zwiebeln (2 Stück) — Sie bilden die Basis. Nicht die kleinen, trockenen Dinger aus dem Netz. Nimm die großen, festen Zwiebeln. Sie geben diese natürliche Süße, die den Kürbis balanciert. Wenn du keine Zwiebeln magst, kannst du Schalotten nehmen – das ist edler, aber teurer.

Ingwer (ein Stück von ca. 5 cm) — Frisch! Nicht aus dem Glas. Der scharfe, erdige Kick des Ingwers ist das, was die Suppe wach macht. Ohne ihn ist sie nur süßes Kürbiswasser. Du kannst den Ingwer schälen und fein würfeln oder reiben. Ich reibe ihn immer, damit er sich besser im Mund verteilt.

Kürbiskerne (50 g) — Das ist der Stern der Show. Nimm ungesalzene, aber geröstete Kerne aus dem Glas oder Kaufe frische rohe Kerne und röste sie selbst. Frisch geröstete Kerne riechen nach Wald und Herbst. Das ist nicht verhandelbar. Eine gute Marke ist „Kernland“ oder einfach lose Ware vom Discounter, solange sie frisch verpackt sind.

Gemüsebrühe (500 ml) — Nicht aus dem Würfel! Bitte. Nimm eine gute Flüssigbrühe oder selbstgemachte. Wenn du die Brühe selbst kochst, reduzier sie auf die Hälfte, bevor du sie zum Kürbis gibst. Das ist der Profi-Tipp, den niemand dir sagt. Konzentrierte Brühe = konzentrierter Geschmack.

Sahne oder Kokosmilch (100 ml) — Für die Cremigkeit. Ich nehme gerne 15% Sahne für den klassischen Komfort-Faktor. Wenn du es vegan magst, nimm volle Kokosmilch aus der Dose. Sie gibt eine exotische Note, die super zu Ingwer passt. Alternative: Ein Löffel Frischkäse oder Mascarpone direkt vor dem Servieren. Das macht die Suppe unglaublich reichhaltig.

Olivenöl (gutes, natives) — Zum Anbraten und zum Finish. Nicht das billige Kochöl. Nimm das Öl, das du auch direkt vom Flasche trinken würdest. Ein finaler Tropfen auf der Suppe sieht nicht nur gut aus, er schmeckt auch nach Qualität.

Salz und weißer Pfeffer — Weißer Pfeffer schmeckt milder und sieht besser aus, weil er keine schwarzen Punkte in der cremigen Suppe hinterlässt. Muskatnuss (frisch gerieben!) ist optional, aber ich empfehle sie dringend. Eine Prise Muskat macht Kürbis zum Kürbis.

Die Ausrüstung: Weniger ist mehr

Du brauchst kein teures Equipment. Ich koche seit zehn Jahren mit demselben Topf. Hier ist, was du wirklich brauchst:

Ein großer, schwerer Topf — Ich nutze meinen gusseisernen Kochtopf. Er speichert die Hitze perfekt und verbrennt nichts. Alternativ geht auch ein dicker Edelstahltopf. Vermeide dünne Töpfe, sonst brennt der Ingwer an, bevor der Kürbis weich ist.

Ein stabiler Mixer — Entweder ein Stabmixer oder ein Standmixer. Ein Stabmixer ist praktischer, weil du nicht heiße Flüssigkeit in einen heißen Topf kippen musst. Aber ein Standmixer gibt oft eine glattere Textur. Wenn du einen Standmixer nutzt, lass das Deckelloch offen und decke es mit einem Tuch ab, sonst spritzt die heiße Suppe überall hin.

Eine Backform — Zum Rösten des Kürbises. Eine mit Rand, damit das Öl nicht läuft. Alufolie oder Backpapier sparen dir die Spülarbeit danach.

Eine kleine Pfanne — Nur für die Kerne. Das geht schnell. Wenn du keine hast, kannst du sie auch im Ofen mit dem Kürbis rösten, aber dann musst du aufpassen, dass sie nicht verbrennen, während der Kürbis gar wird. Getrennt ist besser.

So machst du es (Schritt für Schritt)

cremige Kürbissuppe preparation steps

Alright, lassen wir uns die Hände schmutzig. Ich zeige dir genau, wie ich das mache, wenn ich Zeit habe und wenn ich es perfekt haben will.

Schritt 1: Den Ofen vorheizen und den Kürbis vorbereiten.
Heize den Ofen auf 200 Grad Ober-/Unterhitze vor. Wasche den Kürbis gründlich. Schneide ihn auf. Wenn es ein Hokkaido ist, nimm einen scharfen Kochmesser und schneide die Kerne heraus. Wirf die Kerne nicht weg! Wasche sie sauber, damit kein Fruchtfleisch mehr dran ist. Schneide den Kürbis in Würfel von ca. 3-4 cm. Nicht zu klein, sonst verbrennt er. Nicht zu groß, sonst bleibt er roh in der Mitte. Verteile die Kürbiswürfel auf dem Backblech. Besprühe sie großzügig mit Olivenöl. Streue etwas Salz darüber. Rühre sie um, bis jeder Würfel glänzt.

Profi-Tipp: Wenn du magst, gib ein paar Chiliflocken oder Thymianzweige auf das Blech. Das gibt dem Kürbis eine rauchige Note.

Schritt 2: Rösten.
Schiebe das Blech in den Ofen. Röste den Kürbis für 25–30 Minuten. Er ist fertig, wenn er an den Kanten braun wird und sich mit einer Gabel leicht durchstechen lässt. Er sollte nicht nur weich sein, er sollte karamellisiert riechen. Das ist der Geschmacksträger. Wenn er nur weich ist, aber nicht braun, schmeckt die Suppe flach. Lass ihn nicht anbrennen, aber lass ihn Farbe bekommen.

Schritt 3: Die Basis anbraten.
Während der Kürbis röstet, nimm deinen großen Topf. Erhitze 2 Esslöffel Olivenöl. Würfle die Zwiebeln fein. Gib sie in den Topf und dünste sie bei mittlerer Hitze glasig. Das dauert ca. 5 Minuten. Sie sollen nicht braun werden, nur weich und durchscheinend. Dann gib den geriebenen Ingwer dazu. Rühre für 1 Minute. Der Geruch wird jetzt intensiv. Wenn der Ingwer anfangen würde, braun zu werden, nimm den Topf sofort vom Herd und gib ein Schluck Brühe dazu, um ihn abzuschrecken.

Schritt 4: Kombinieren und köcheln.
Nimm den Topf vom Herd. Nimm den gerösteten Kürbis aus dem Ofen. Schöpfe ihn mit der Gabel in den Topf mit den Zwiebeln. Gieße die Gemüsebrühe darüber. Die Brühe sollte den Kürbis kaum bedecken. Bringe alles zum Kochen, reduziere die Hitze und lass es 10–15 Minuten sanft köcheln. Der Kürbis muss absolut weich sein. Teste mit der Gabel. Wenn er Widerstand leistet, lass ihn noch 5 Minuten kochen.

Schritt 5: Pürieren.
Nimm den Topf vom Herd. Püriere die Suppe mit dem Stabmixer, bis sie absolut glatt ist. Keine Klumpen. Wenn du einen Standmixer nutzt, püriere in Portionen. Schmecke ab. Hier kommt die Magie. Braucht es mehr Salz? Mehr weißen Pfeffer? Eine Prise Muskat? Eine Prise Zucker, wenn der Kürbis sauer war? Passe es an deinen Geschmack an. Jetzt ist der Moment, wo du die Sahne oder Kokosmilch einrührst. Rühre sie unter, bis sie eingezogen ist.

Schritt 6: Die Kerne rösten (Während die Suppe ruht).
Nimm eine kleine, trockene Pfanne. Gib die Kürbiskerne hinein. Röst sie bei mittlerer Hitze, bis sie anfangen zu springen und nach Nüssen riechen. Das dauert nur 3–5 Minuten. Schüttele die Pfanne regelmäßig, damit sie nicht verbrennen. Nimm sie sofort aus der Pfanne und lass sie auf einem Teller abkühlen. Sie werden noch knuspriger, wenn sie abgekühlt sind.

Schritt 7: Servieren.
Gieße die heiße Suppe in vorgewärmte Schalen. Ein Schuss gutes Olivenöl oben drauf. Ein Hauch frischer Petersilie oder Schnittlauch für die Farbe. Und ganz wichtig: Die gerösteten Kerne. Streue sie großzügig darüber. Sofort servieren.

Gesamtzeit: 45 Minuten (20 Min. Vorbereitung, 30 Min. Garzeit).

Tipps & Tricks: Das, was ich mir gewünscht hätte, bevor ich angefangen habe

Hier ist alles, was ich aus meinen letzten zwanzig Versuchen gelernt habe. Keine Floskeln, nur harte Fakten.

1. Die Temperatur der Brühe: Gib die Brühe immer heiß oder lauwarm zum Kürbis. Wenn du kalte Brühe in einen warmen Topf gibst, sinkt die Temperatur zu stark ab und die Suppe wird wässrig, bevor sie richtig bindet. Heiße Flüssigkeit hilft, die Emulsion schneller zu bilden.

2. Nicht zu viel Flüssigkeit: Es ist besser, zu wenig Brühe zu haben und sie später nachzuschieben, als zu viel auf einmal zu kippen. Eine zu dünne Suppe kannst du nie wieder eindicken, aber eine zu dicke Suppe wird mit ein wenig Brühe oder Milch sofort cremig.

3. Der „Brennfall“: Wenn du merkst, dass die Zwiebeln am Boden anfangen zu dunkeln, ist das okay, solange es nicht schwarz ist. Karamellisierte (leicht angebrannte) Zwiebeln geben der Suppe eine tolle Tiefe. Aber wenn es wirklich verbrannt schmeckt, ist das Spiel vorbei. Dann musst du die Suppe durch ein feines Sieb streichen, um die bitteren Partikel zu entfernen. Besser gar nicht erst anbraten lassen.

4. Die Kerne nicht zu früh rösten: Röste die Kerne immer ganz zum Schluss. Wenn du sie vorher röstest und sie dann in der heißen Suppe liegen, werden sie sofort weich. Sie sollen knusprig bleiben, bis der Löffel sie berührt. Das ist der Textur-Kontrast, der die Suppe interessant macht.

5. Der Geheimzutat-Trick: Ein Klecks Frischkäse oder ein Löffel Butter am Ende, eingerührt, macht die Suppe geschmeidiger als jede Sahne. Die Proteine in der Butter emulgieren mit dem Kürbis und geben eine seidige Oberfläche.

Variationen & Anpassungen

Sobald du die Basis-Version gemeistert hast, kannst du wild experimentieren. Ich habe alle diese Varianten ausprobiert, und sie funktionieren alle.

Die Scharfe Variante: Gib eine halbe Chilischote (entkernt und fein gewürfelt) zusammen mit dem Ingwer in den Topf. Oder ein Prise Cayennepfeffer. Das passt super, wenn du die Suppe mit einem scharfen Senf-Dip servierst.

Die Asiatische Variante: Ersetze die Sahne durch Kokosmilch. Gib einen Schuss Sojasauce und etwas Limettensaft zum Schluss. Garniere mit geröstetem Sesam und frischem Koriander statt Kürbiskernen. Das ist eine völlig andere Welt, aber technisch dieselbe Methode.

Die Leichte Variante: Lass die Sahne weg. Bind die Suppe mit einem Kartoffelwürfel (gekocht und mitpüriert) oder einfach mit mehr Kürbisfleisch. Sie ist dann leichter, aber immer noch cremig durch das Pürieren.

Protein-Boost: Wenn du die Suppe als Hauptgericht servieren willst, gib gebratene Hähnchenstreifen oder gebratene Kichererbsen dazu. Die Kichererbsen nehmen den Kürbisgeschmack an und sind super knusprig.

Servieren & Aufheben

Servieren: Diese Suppe ist ein Star. Serviere sie mit einem Stück knusprigem Ciabatta-Brot, das du kurz in Knoblauchs Butter getaucht hast. Oder mit einem grünen Salat mit Apfelscheiben und Walnüssen. Der Kontrast zwischen der warmen, süßen Suppe und dem kalten, sauren Salat ist perfekt.

Kühlen: Die Suppe hält sich im Kühlschrank in einem luftdichten Behälter für 3–4 Tage. Sie wird sogar noch besser am zweiten Tag, weil die Aromen sich verbinden können.

Erwärmen: Erwärme die Suppe bei sehr niedriger Hitze. Rühre oft um, damit sie nicht anbrennt. Wenn sie zu dick geworden ist, gib einen Schluck Wasser oder Brühe dazu. Mikrowelle? Geht, aber rühre alle 30 Sekunden um, sonst gibt es heiße Punkte und kalte Klumpen. Ich mag den Herd besser.

Frieren: Ja, du kannst sie einfrieren! Aber: Wenn du Sahne drin hast, kann die Textur nach dem Auftauen leicht körnig werden. Das ist okay, du kannst sie mit dem Mixer einfach wieder glatt machen. Ohne Sahne friert sie perfekt ein. Thaw over night im Kühlschrank.

Häufig gestellte Fragen

Q: Kann ich den Kürbis auch kochen statt rösten?
A: Ja, das geht schneller. Koch den Kürbis in der Brühe, bis er weich ist. Aber: Du verlierst die karamellisierte, rauchige Tiefe. Die geröstete Version schmeckt immer komplexer. Wenn du Zeit hast, röste. Wenn du in Panik bist, koche. Beides ist gut, rösten ist besser.

Q: Warum ist meine Suppe zu dünn?
A: Wahrscheinlich hast du zu viel Brühe genommen oder der Kürbis war wässrig. Püriere ihn länger, damit das Fleisch freigesetzt wird. Oder koche ihn etwas länger offen, um Wasser zu verdampfen. Ein Löffel Kartoffelstärke, in Wasser angerührt, hilft auch sofort.

Q: Welche Kürbisart ist am besten?
A: Hokkaido ist am einfachsten (keine Schale). Butternut hat eine intensivere, nussigere Süße. Spitzkürbis ist oft günstiger, aber musst du schälen und hat mehr Wasser. Für den Anfang: Hokkaido. Du machst es dir selbst einfach.

Q: Ist die Suppe glutenfrei?
A: Ja, absolut. Wenn du die Gemüsebrühe selbst machst oder auf eine glutenfreie Brühe achtest, ist sie 100% glutenfrei. Die Kerne sind auch glutenfrei. Perfekt für Gäste mit Unverträglichkeiten.

Letzte Gedanken

Koch diese Suppe. Nicht morgen. Heute Abend. Oder am Wochenende, wenn du Gäste hast. Sie ist einfach, sie ist wunderschön, und sie schmeckt nach Fürsorge. Du musst kein Profi-Koch sein, um sie zu machen. Du musst nur bereit sein, den Ofen anzumachen und auf die Aromen zu vertrauen.

Wenn du sie gemacht hast, teile sie. Lasse die Kerne knusprig. Lasse das Öl glitzern. Und lass dich von den Komplimenten verwöhnen. Wenn du noch mehr Inspiration für deine Dinner-Party brauchst, schau dir mein Rezept für Knoblauch-Hähnchen an – das ist die perfekte Hauptspeise dazu, wenn die Suppe nur der Appetizer ist.

Hast du Fragen? Hast du eine Lieblings-Kürbis-Variante? Schreib es in die Kommentare! Ich lese jeden einzelnen. Und vergiss nicht, das Rezept zu speichern, damit du es im nächsten Herbst nicht wieder suchst. Guten Appetit!

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Cremige Kürbissuppe mit gerösteten Kernen


  • Author: Emilia
  • Total Time: 45 Minuten
  • Yield: 4 Portionen 1x

Description

Eine strategisch geniale, cremige Kürbissuppe, die in nur 45 Minuten zubereitet ist. Durch das Rösten des Kürbises und das Hinzufügen von gerösteten Kernen entsteht eine texturreiche, luxuriöse Suppe, die perfekt für Dinnerpartys geeignet ist.


Ingredients

Scale
  • 1,5–2 kg Hokkaido-Kürbis (oder Butternut/Spitzkürbis)
  • 2 große Zwiebeln
  • 1 Stück Ingwer (ca. 5 cm)
  • 50 g Kürbiskerne (ungesalzen, geröstet oder selbst geröstet)
  • 500 ml Gemüsebrühe (flüssig oder selbstgemacht)
  • 100 ml Sahne (15%) oder Kokosmilch (für vegane Variante)
  • Olivenöl (gutes, natives)
  • Salz
  • Weißer Pfeffer
  • Muskatnuss (frisch gerieben, optional)

Instructions

  1. Heize den Ofen auf 200 Grad Ober-/Unterhitze vor. Wasche den Kürbis, schneide ihn auf, entferne die Kerne und schneide das Fleisch in Würfel von ca. 3-4 cm.
  2. Verteile die Kürbiswürfel auf einem Backblech, besprühe sie großzügig mit Olivenöl und streue etwas Salz darüber. Rühre um, bis jeder Würfel glänzt.
  3. Röste den Kürbis im Ofen für 25–30 Minuten, bis er an den Kanten braun wird und sich leicht mit einer Gabel durchstechen lässt.
  4. Während der Kürbis röstet, erhitze 2 Esslöffel Olivenöl in einem großen Topf. Würfle die Zwiebeln fein und dünste sie bei mittlerer Hitze ca. 5 Minuten glasig.
  5. Gib den fein geriebenen Ingwer dazu und rühre für 1 Minute. Vorsicht, damit der Ingwer nicht anbrennt.
  6. Nimm den gerösteten Kürbis aus dem Ofen und schöpfe ihn in den Topf mit den Zwiebeln. Gieße die Gemüsebrühe darüber.
  7. Bringe alles zum Kochen, reduziere die Hitze und lasse die Suppe 10–15 Minuten sanft köcheln, bis der Kürbis absolut weich ist.
  8. Püriere die Suppe mit einem Stabmixer oder Standmixer bis sie absolut glatt ist. Schmecke mit Salz, weißem Pfeffer und optional Muskat ab.
  9. Rühre die Sahne oder Kokosmilch unter, bis sie eingezogen ist.
  10. Röste die Kürbiskerne in einer kleinen, trockenen Pfanne bei mittlerer Hitze für 3–5 Minuten, bis sie springen und nach Nüssen riechen. Sofort auf einem Teller abkühlen lassen.
  11. Serviere die heiße Suppe in vorgewärmten Schalen, garniert mit einem Schuss Olivenöl, frischen Kräutern (Petersilie/Schnittlauch) und den gerösteten Kernen.

Notes

Verwende heiße oder lauwarme Brühe, um die Temperatur nicht zu stark sinken zu lassen. Röste die Kerne erst ganz zum Schluss, damit sie knusprig bleiben. Die Suppe kann eingefroren werden, verliert aber durch die Sahne leicht an Textur, was sich aber durch Nachmixen beheben lässt.

  • Prep Time: 20 Minuten
  • Cook Time: 30 Minuten
  • Category: Suppe
  • Cuisine: International

Nutrition

  • Serving Size: 1 Schüssel
  • Calories: 250
  • Sugar: 8
  • Sodium: 600
  • Fat: 18
  • Saturated Fat: 8
  • Carbohydrates: 22
  • Fiber: 5
  • Protein: 4

Keywords: Kürbissuppe, Herbstrezepte, Dinnerparty, cremige Suppe, Hokkaido, vegetarisch, glutenfrei, schnelles Rezept

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