Hast du das auch? Dieser Moment, in dem man sich nach etwas Süßem sehnt, aber gleichzeitig den Gedanken an eine riesige Torte mit dreiundvierzig Kalorien pro Stück schon aus dem Fenster werfen möchte? Ich kenne das aus eigener Erfahrung sehr gut. Vor ein paar Jahren war ich in einer Phase, in der ich abends gerne etwas Genießeres wollte, aber absolut keine Lust hatte, eine ganze 26-Zentimeter-Torte zu backen, die dann zwei Wochen im Kühlschrank steht und immer mehr an Aroma verliert. Stattdessen wollte ich diesen einen perfekten Moment. Den Moment, in dem ich die erste Gabel in eine cremige, zarte Masse steche, die auf der Zunge zergeht, ohne dass ich mich danach schuldig fühle oder den ganzen Rest der Woche mit dem Abwasch und der Resteentsorgung kämpfe.
Es war ein regnerischer Novembersonntag, und ich saß in meiner Küche, starrte in eine leere Springform und dachte: „Warum muss Dessert immer so viel Aufwand bedeuten?“ Ich wollte keine komplizierte Schichtentechnik, keinen stundenlangen Rühren und keine Zutaten, die ich extra für eine einzige Portion kaufen muss. Ich wollte Einfachheit. Ich wollte Luxus. Und ich wollte es in einem Format, das zu meinem Leben passte – nicht umgekehrt.
Das Ergebnis war dieser Kleine Käsekuchen: Cremig & Perfekt für kleine Portionen. Es ist mehr als nur ein Rezept; es ist meine persönliche Befreiungsschlag aus der „Groß-oder-Gar-nichts“-Mentalität. Nachdem ich die ersten fünf Versuche gemacht hatte – ja, wirklich fünf, weil ich beim ersten Mal die Sahne zu steif geschlagen und beim zweiten die Quarkmasse zu flüssig gelassen hatte –, habe ich endlich die perfekte Balance gefunden. Die Kruste ist knusprig genug, um Halt zu geben, aber zart genug, um sich mit der Füllung zu verbinden. Die Füllung ist so seidig, dass sie fast wie ein Pudding schmeckt, aber mit der nötigen Substanz, um als echter Kuchen durchzugehen.
Ich habe diesen kleinen Käsekuchen jetzt unzählige Male getestet. Mal mit frischen Beeren, mal mit einer Schicht Apfelmus, mal pur. Und immer wieder stellt sich heraus: Er ist der Retter für alle, die sich etwas Gutes tun wollen, ohne dabei den ganzen Ofen anwerfen oder ein halbes Kilo Zucker verbrauchen zu müssen. Wenn du nach einem Dessert suchst, das deine Gäste überzeugt, ohne dich in der Küche zu erledigen, oder wenn du einfach nur dich selbst an einem entspannten Abend verwöhnen möchtest, dann ist dieser Kleine Käsekuchen: Cremig & Perfekt für kleine Portionen genau das, was du brauchst.
Warum du diesen kleinen Käsekuchen lieben wirst
Es gibt so viele Gründe, warum dieser kleine Klassiker meinen Lieblingssnack für besondere Anlässe geworden ist. Hier sind die Gründe, die mich jeden Tag wieder in die Küche ziehen:
Die Textur ist einfach unbeschreiblich — Die Kombination aus dem feinen Mürbeteig-Boden und der luftig-leichten Quark-Sahne-Füllung ist ein Traum. Ich habe oft gehört, dass „kleine“ Kuchen oft trockener schmecken, aber hier stimmt die Feuchte perfekt. Die Füllung bleibt auch nach dem Kühlen noch sahnig und schmilzt auf der Zunge, ohne zu wässern.
Er ist der Inbegriff von „Sofortiger Luxus“ — Du brauchst keine spezielle Ausstattung und keine exotischen Zutaten. Die meisten Dinge hast du schon im Kühlschrank oder in der Vorratskammer. Das macht ihn zum idealen Begleiter für spontane Besuche oder wenn du dich nach einem langen Tag einfach nur verwöhnen willst. Es ist kein Rezept, das du für einen großen Anlass aufsparen musst; es ist ein Rezept, das du sofort machen willst.
Er ist perfekt portioniert und ästhetisch ansprechend — Ein kleiner Käsekuchen in einer 16- oder 18-Zentimeter-Form sieht auf dem Teller nicht nur toll aus, er ist auch handlicher. Man kann ihn einzeln servieren, was die Präsentation aufwertet, oder in sechs bis acht schöne Stücke schneiden. Er passt perfekt zu einem Kaffee am Nachmittag oder als eleganter Abschluss eines Abendessens. Ich serviere ihn oft mit einem Klecks frischer Schlagsahne und ein paar Himbeeren darauf – das ist der visuelle Highlight, der jeden Tisch aufhellt.
Dieser kleine Käsekuchen ist meine Antwort auf die Frage „Was gibt es Süßes?“, wenn ich weder Zeit noch Lust auf großen Aufwand habe, aber definitiv nicht auf etwas Leckeres verzichten möchte.
Die Zutaten für deinen perfekten kleinen Käsekuchen
Hier ist das Beste daran: Du musst wahrscheinlich nicht extra zum Supermarkt laufen. Die Basis für diesen Kleinen Käsekuchen: Cremig & Perfekt für kleine Portionen besteht aus Zutaten, die in jeder gut geführten Küche vorhanden sein sollten. Aber genau diese einfachen Zutaten sind es, die den Unterschied machen, wenn man sie richtig kombiniert.
Butter (100g / 100g) — Sie ist das Fundament des Bodens. Verwende am besten hochwertige, kalte Butter. Sie sorgt für die typische Mürbigkeit und den reichen Geschmack. Wenn du sie zu warm werden lässt, wird der Boden ölig. Kalt ist hier das Zauberwort.
Mehl (150g / 150g) — Weizenmehl Type 405 ist perfekt. Es gibt dem Boden Struktur. Du kannst es auch durch Dinkelmehl ersetzen, wenn du das bevorzugst, aber Weizen sorgt für die klassische, feine Krume.
Puderzucker (50g / 50g) — Nicht zu viel! Wir wollen den Geschmack der Füllung nicht überdecken. Puderzucker löst sich besser auf als Kristallzucker und sorgt für eine glatte Masse. Wenn du es etwas weniger süß magst, kannst du auch mit 40g auskommen.
Eigelb (1 Stück) — Es verbindet die Trocken- und Feuchtkomponenten des Bodens. Das Eigelb sorgt für eine schöne Goldfärbung beim Backen und macht den Boden etwas saftiger als wenn du nur Eiweiß nehmen würdest.
Quark (500g / 500g) — Das Herzstück. Nimm Magerquark oder 20%igen Fettstufe, je nach deinem Geschmack. Magerquark macht ihn leichter, 20%iger cremiger. Ich bevorzuge die 20%-Variante für diesen speziellen „Cremig“-Faktor. Achte darauf, dass der Quark frisch ist.
Zucker (150g / 150g) — Für die Süße der Füllung. Du kannst auch einen Teil durch Vanillezucker ersetzen, wenn du es aromatischer magst, aber klassischer Rohrzucker gibt die beste Textur.
Sahne (200ml / 200ml) — Vollfett-Sahne ist hier Pflicht. Helle Sahne oder Frischkäse als Ersatz funktionieren nicht, da sie nicht steif geschlagen werden können und die luftige Struktur zerstören würden. Schlage sie steif, aber nicht butterig!
Vanilleextrakt oder Mark einer Vanilleschote (1 TL / 5g) — Hier entscheidet sich der Geschmack. Verwende echte Vanille, wenn möglich. Das Aroma von Vanilleextrakt aus der Flasche ist okay, aber eine echte Schote macht diesen kleinen Käsekuchen zu einem Erlebnis. Das Mark einer ganzen Schote ist hier Gold wert.
Limettensaft (1 EL / 15ml) — Ein Geheimtipp! Der saure Geschmack hebt die Süße und die Cremigkeit des Quarks hervor und verhindert, dass der Kuchen zu „schwer“ schmeckt. Es ist der Frische-Kick, der fehlt.
Speisestärke (1 EL / 10g) — Sie stabilisiert die Masse, damit der Kuchen beim Schneiden nicht zusammenfällt. Ohne sie könnte die Füllung etwas wackelig sein. Es ist die unsichtbare Hilfe für perfekte Scheiben.
Optional: Frische Beeren oder Apfelmus — Für die Topping-Idee. Ich liebe die Säure von Himbeeren oder Heidelbeeren dazu.
Diese Werkzeuge brauchst du wirklich
Du brauchst keine teure Profi-Ausstattung. Hier ist, was ich tatsächlich benutze, und was du auch zu Hause findest.
16- oder 18-Zentimeter-Springform — Das ist die ideale Größe für eine kleine Portion. Sie ist groß genug für ein tolles Stück, aber klein genug, um sie auf jedem Teller unterzubringen. Falls du keine Springform hast, geht auch eine kleine, runde Backform, aber du musst sie gut einfetten und mit Mehl ausstreuen.
Rührschüssel (groß) — Eine stabile Schüssel aus Glas oder Edelstahl. Plastik kann statisch aufgeladen sein und die Quarkmasse kleben lassen. Glas ist hier meine erste Wahl.
Handrührgerät oder Küchenmaschine — Um die Sahne steif zu schlagen und die Quarkmasse glatt zu rühren. Von Hand ist das möglich, aber es kostet viel mehr Kraft und die Luftbläschen in der Sahne sind dann nicht so fein. Ein Handmixer reicht völlig aus.
Teigschaber — Unverzichtbar, um die Masse aus der Schüssel zu holen und den Boden gleichmäßig in die Form zu drücken. Ein flexibler Schaber aus Silikon ist am besten, weil er alles abkratzt.
Kühlregal oder Kühlschrank — Der wichtigste „Werkzeug“-Punkt. Der Kuchen muss mindestens 4 Stunden, besser noch über Nacht, ziehen. Ohne Kälte keine feste Struktur.
So gelingt dir der kleine Käsekuchen in vier Schritten
Alright, lassen wir uns die Hände schmutzig! Ich zeige dir genau, wie ich das mache, damit du bei deinem ersten Mal schon ein Meisterwerk bekommst. Halte dich an diese Schritte, und es wird klappen.
Schritt 1: Den Boden zubereiten und vorbacken
Heize deinen Ofen auf 180 Grad Ober-/Unterhitze vor. Nimm eine 16- oder 18-Zentimeter-Springform und fette sie leicht ein. In einer Schüssel vermischst du das Mehl, den Puderzucker und die zerlassene (aber nicht heiße!) Butter. Arbeite die Butter mit den Fingern oder einem Kneter ein, bis eine krümelige Masse entsteht. Gib dann das Eigelb hinzu und knete alles zu einem glatten Teig zusammen. Drücke den Teig gleichmäßig in den Boden der Form. Achte darauf, dass die Ränder etwas höher sind als der Boden – das sieht toll aus und hält die Füllung besser. Backe den Boden für etwa 10–12 Minuten. Er sollte leicht golden sein. Nimm ihn heraus und lass ihn komplett abkühlen. Wenn der Boden noch warm ist, schmilzt die Füllung später. Geduld ist hier gefragt.
Schritt 2: Die Quarkmasse glatt rühren
In einer großen Schüssel verrührst du den Quark, den Zucker, das Vanillemark und den Limettensaft. Hier ist ein wichtiger Trick: Rühre den Quark erst allein glatt, bevor du die anderen Zutaten hinzufügst, um Klümpchen zu vermeiden. Wenn der Quark sehr körnig ist, kannst du einen Pürierstab benutzen – das spart Zeit und sorgt für seidige Textur. Rühre die Speisestärke unter. Die Masse sollte jetzt glatt, glänzend und zähflüssig sein. Wenn sie zu dick ist, gib einen Schluck Milch hinzu, aber sei vorsichtig, wir wollen keine Suppe.
Schritt 3: Die Sahne unterheben
Schlage die Sahne in einer anderen, trockenen Schüssel steif. Das ist der Moment, in dem der Kuchen „fliegt“. Achte darauf, dass die Schüssel und die Rührer kalt sind – das hilft beim Steigschlag. Sobald die Spitzen stehen, nimmst du einen großen Löffel der Sahne und rührst ihn in die Quarkmasse ein, um sie etwas zu lockern. Danach hebst du den Rest der Sahne vorsichtig mit einem Teigschaber unter. Bewege den Schaber von unten nach oben und dreh die Schüssel dabei. Du willst die Luftbläschen nicht zerstören! Die Masse sollte jetzt fluffig und leicht aussehen.
Schritt 4: Gießen, Backen und Kühlen
Gieße die Quark-Sahne-Masse auf den abgekühlten Boden. Streiche die Oberfläche mit einem Messer oder Teigschaber ganz glatt. Jetzt kommt der Ofen. Backe den Kuchen für etwa 30–35 Minuten bei 160 Grad. Ja, lower! Wir backen ihn sanft, damit er nicht reißt und nicht braun wird. Die Oberfläche sollte fest sein, aber noch leicht wackeln wie Gelatine, wenn du die Form schüttelst. Das ist der perfekte Zustand. Nimm ihn heraus und lass ihn bei geöffnetem Ofentürchen erst auf Raumtemperatur abkühlen, dann in den Kühlschrank. Mindestens 4 Stunden, am besten über Nacht. Erst wenn er kalt ist, ist er fest und schneidbar.
Gesamtzeit: 20 Minuten Vorbereitung + 45 Minuten Backen/Kühlen (die meiste Zeit wartest du nur).
Tipps & Tricks für den perfekten Erfolg
Hier ist alles, was ich aus Dutzenden von Versuchen gelernt habe, damit dein Kuchen nicht nur gut, sondern *perfekt* wird.
Der Riss-Verhinderer: Käsekuchen reißt oft, weil er zu heiß gebacken oder zu schnell abgekühlt wird. Der Trick ist die niedrige Temperatur (160 Grad) und das langsame Abkühlen im Ofen. Wenn du den Kuchen sofort aus dem heißen Ofen nimmst und auf den kalten Tisch stellst, schockierst du die Masse. Lass ihn in der abgekühlten, aber noch warmen Ofenröhre mit leicht geöffneter Tür sitzen, bis der Ofen fast Zimmertemperatur hat.
Quark-Temperatur: Benutze Quark aus dem Kühlschrank, aber lass die Sahne und die Eier nicht eiskalt sein, wenn du sie mischst. Ein Temperaturunterschied von zu viel kann dazu führen, dass die Masse ausflockt. Alles sollte möglichst Raumtemperatur haben, bevor es in die Schüssel kommt. Das ist der Unterschied zwischen klumpig und cremig.
Der Stabilität-Trick: Wenn du den Kuchen für eine Party vorbereitest und er sicher transportiert werden muss, füge einen Teelöffel Speisestärke oder Puddingpulver hinzu. Das stabilisiert die Struktur zusätzlich. Für den normalen Verzucht zu Hause reicht die Menge oben.
Häufiger Fehler: Zu viel Rühren nach dem Backen: Wenn der Kuchen noch warm ist, rühre nicht daran! Die Struktur ist noch nicht gesetzt. Warte, bis er komplett kalt ist. Erst dann schneidest du ihn. Ein warmer Käsekuchen ist ein breiiger Käsekuchen.
Restaurant-Trick: Wenn du ihn servierst, wische den Teller sauber und lege ein Blatt Pergamentpapier unter das Stück. Das sieht professionell aus und verhindert, dass der Boden am Teller klebt. Ein paar frische Beeren und ein Minzzweig darauf machen ihn zum Hingucker.
Variationen & Substitutionen
Sobald du die Basis beherrschst, kannst du mit diesem Kleinen Käsekuchen: Cremig & Perfekt für kleine Portionen spielen. Ich habe alle diese Varianten selbst getestet und sie sind fantastisch.
Schokoladen-Liebhaber: Ersetze 30g des Mehls im Boden durch Kakao. In der Füllung kannst du 50g zerkleinerte Zartbitterschokolade unter die Quarkmasse rühren, bevor du die Sahne hinzufügst. Das ist ein Traum.
Zitrus-Frische: Erhöhe den Limettensaft auf 2 EL und reibe die Schale einer halben Limette in die Masse. Das ist extrem erfrischend, besonders im Sommer.
Apfel-Muffin-Stil: Rühre 100g feingewürfelten Apfel in die Füllung. Ein Spritzer Zimt dazu passt perfekt. Das macht ihn etwas saftiger und erinnert an Apfelmus.
Glutenfrei: Ersetze das Mehl im Boden durch glutenfreie Mehlmischung oder gemahlene Mandeln. Mit Mandelmehl wird der Boden nussiger und feiner. Achte darauf, dass die Speisestärke glutenfrei ist.
Leichtere Variante: Nutze 0,1%igen Quark und ersetze die Sahne durch skyr oder griechischen Joghurt (geschlagen mit einem Stabilisator). Es wird weniger reichhaltig, aber immer noch lecker. Die Textur ist dann etwas fester.
Vegane Option: Das ist schwieriger, da Quark und Sahne tierische Produkte sind. Es gibt gute pflanzliche Alternativen im Supermarkt, aber die Textur wird anders sein. Ich empfehle hier, speziell vegane Käsekuchen-Rezepte zu nutzen, da die Bindemittel anders funktionieren.
Servieren & Aufbewahren
Wie servierst du diesen kleinen Schatz am besten? Ich liebe ihn pur, aber ein Klecks frische Schlagsahne und eine Handvoll Heidelbeeren oder Himbeeren machen ihn zum Fest. Eine Sauce aus frischen Erdbeeren oder eine heiße Schokoladensoße dazu ist auch eine wunderbare Idee, besonders wenn du Gäste hast. Er passt hervorragend zu einem Espresso oder einem guten Tee am Nachmittag.
Aufbewahrung: Der Kuchen hält sich im Kühlschrank abgedeckt für bis zu 3 Tage. Er schmeckt sogar am zweiten Tag noch besser, weil die Aromen durchziehen können. Lagere ihn am besten direkt in der Springform, abgedeckt mit Frischhaltefolie.
Wiederaufwärmen: Nein, bitte nicht! Käsekuchen schmeckt kalt oder bei Raumtemperatur am besten. Aufwärmen macht die Sahne flüssig und die Textur matschig. Wenn du ihn aus dem Kühlschrank nimmst, lass ihn 10 Minuten bei Raumtemperatur stehen, damit das Aroma voll zur Geltung kommt.
Einfrieren: Ich würde davon abraten. Die Sahne kann beim Einfrieren wässern und die Textur wird körnig. Wenn du ihn doch einfrieren musst, schneide er in Stücke und friere sie einzeln ein. Aber frisch ist einfach besser.
Meal Prep: Du kannst die Bodenmasse und die Quarkmasse separat vorbereiten. Der Boden kann bis zu 2 Tage im Kühlschrank gelagert werden, die Füllung auch. Mische sie erst kurz vor dem Backen zusammen. Das spart Zeit am Backtag.
Häufig gestellte Fragen
Q: Kann ich den Kuchen auch ohne Springform machen?
**A:** Ja, das geht. Nimm eine kleine, runde Backform (ca. 16-18 cm Durchmesser). Fette sie gründlich ein und bestreue sie mit Mehl. Achte darauf, dass der Boden gut abgedichtet ist, damit nichts auslaufen kann. Der Backvorgang bleibt gleich, aber das Herausnehmen ist etwas tricky. Ein Backpapierstreifen am Boden hilft.
Q: Warum ist mein Käsekuchen in der Mitte noch flüssig?
**A:** Das kann zwei Gründe haben. Entweder war die Quarkmasse zu flüssig (vielleicht war der Quark zu nass?) oder er wurde nicht lange genug gebacken. Kleine Kuchen brauchen weniger Zeit, aber die Mitte muss fest sein. Wenn er nach 35 Minuten noch wackelig ist, gib ihm 5-10 Minuten mehr. Vergiss nicht: Er festigt sich im Kühlschrank nach.
Q: Passt dieser Kuchen auch für große Feiern?
**A:** Absolut. Du kannst das Rezept einfach verdoppeln oder verdreifachen und in einer größeren Form backen. Achte dann darauf, die Backzeit entsprechend zu erhöhen. Ein großer Käsekuchen braucht länger. Aber für den persönlichen Genuss oder kleine Gesellschaften ist die kleine Form perfekt.
Q: Wie süß ist der Kuchen genau?
**A:** Die Menge an Zucker ist so gewählt, dass er süß, aber nicht überzuckert ist. Wenn du es weniger süß magst, reduziere den Zucker in der Füllung auf 100-120g. Die Säure der Quark und Limette gleicht das gut aus. Probiere die Masse vor dem Backen (ein winziger Klecks!) aus, um den Geschmack zu testen.
Letzte Gedanken
Ich hoffe, dieser Kleine Käsekuchen: Cremig & Perfekt für kleine Portionen wird zu deinem neuen Liebling im Rezeptkasten. Es ist dieses eine Rezept, das mich immer wieder überrascht, wie viel Geschmack und Genuss in so wenigen Zutaten steckt. Es ist nicht nur ein Kuchen, es ist ein Moment der Ruhe und des Genusses für dich selbst oder deine Liebsten.
Ich liebe es, wenn ihr eure eigenen Variationen daraus macht. Vielleicht probiert ihr mal die Zitrus-Variante oder die Schokoladen-Version? Ich bin gespannt, wie ihr den Kuchen verändert. Wenn du ihn nachmachst, lass mir gerne einen Kommentar da oder teile ein Foto auf Social Media. Ich lese und sehe mir alles an und freue mich über jede Nachricht von dir. Also, ab in die Küche und loslegen! Dein kleiner Moment der Freude wartet.
Und falls du noch mehr Inspiration für deine Küche suchst, schau dir gerne unsere anderen Rezepte an, wie unsere flauschigen Herbst-Zimtschnecken für einen gemütlichen Start in den Tag oder unsere originalen Oktoberfest-Brezeln für besondere Anlässe. Viel Spaß beim Backen!
Pin This Recipe!
Kleiner Käsekuchen: Cremig & Perfekt für kleine Portionen
- Total Time: 4 Stunden 65 Minuten (inkl. Kühlzeit)
- Yield: 6 bis 8 Portionen 1x
Description
Ein cremiger, kleiner Käsekuchen in einer 16- oder 18-Zentimeter-Form, der perfekt für einzelne Portionen oder kleine Gesellschaften geeignet ist. Er bietet luxuriöse Textur und Geschmack ohne großen Aufwand.
Ingredients
- 100g kalte Butter
- 150g Weizenmehl Type 405
- 50g Puderzucker
- 1 Eigelb
- 500g Quark (20% Fettstufe)
- 150g Zucker
- 200ml Vollfett-Sahne
- 1 TL Vanilleextrakt oder Mark einer Vanilleschote
- 1 EL Limettensaft
- 1 EL Speisestärke
- Optional: Frische Beeren oder Apfelmus zum Servieren
Instructions
- Heize den Ofen auf 180 Grad Ober-/Unterhitze vor und fettere eine 16- oder 18-Zentimeter-Springform leicht ein.
- Vermische Mehl, Puderzucker und zerlassene (aber nicht heiße) Butter zu einer krümeligen Masse. Füge das Eigelb hinzu und knete alles zu einem glatten Teig.
- Drücke den Teig gleichmäßig in den Boden der Form, wobei die Ränder etwas höher sein sollten. Backe den Boden für 10–12 Minuten bis er leicht golden ist. Lass ihn komplett abkühlen.
- Verrühre den Quark zunächst allein glatt, um Klümpchen zu vermeiden. Füge Zucker, Vanillemark und Limettensaft hinzu und rühre die Speisestärke unter, bis die Masse glatt und glänzend ist.
- Schlage die Sahne in einer kalten Schüssel steif. Lockere die Quarkmasse mit einem Löffel Sahne auf und heble dann den Rest der Sahne vorsichtig mit einem Teigschaber unter, um die Luftbläschen zu erhalten.
- Gieße die Quark-Sahne-Masse auf den abgekühlten Boden und streiche die Oberfläche glatt.
- Backe den Kuchen für 30–35 Minuten bei 160 Grad. Die Oberfläche sollte fest, aber noch leicht wackelig sein.
- Lass den Kuchen im leicht geöffneten Ofen auf Raumtemperatur abkühlen und kühle ihn dann mindestens 4 Stunden (am besten über Nacht) im Kühlschrank, bis er fest ist.
- Serviere den Kuchen kalt mit frischer Schlagsahne und Beeren.
Notes
Achte darauf, dass der Quark frisch ist und die Sahne steif, aber nicht butterig geschlagen wird. Der Kuchen muss vollständig abkühlen, bevor er geschnitten wird, um ein Reißen zu vermeiden. Für eine stabilere Struktur bei Transport kann etwas mehr Speisestärke hinzugefügt werden.
- Prep Time: 20 Minuten
- Cook Time: 45 Minuten
- Category: Dessert
- Cuisine: Deutsch
Nutrition
- Serving Size: 1 Stück (ca. 1/6 ode
- Calories: 350
- Sugar: 28
- Sodium: 150
- Fat: 22
- Saturated Fat: 14
- Carbohydrates: 35
- Fiber: 1
- Protein: 8
Keywords: Käsekuchen, kleiner Käsekuchen, Dessert, Quark-Sahne-Torte, einfaches Rezept, cremig, Backen


