Fluffiger Kaiserschmarrn: Einfaches Oktoberfest Dessert

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River Douglas

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Es war 2013. Ich stand in München, die Luft roch nach Bier, gebratener Haut und einem Hauch von Nadelholz. Es war Oktoberfest, und ich war komplett überfordert. Nicht wegen der Menschenmassen, sondern wegen des Essens. Ich hatte mir etwas Feines vorgestellt, etwas, das nicht nur sättigte, sondern mich tatsächlich glücklich machte. Stattdessen landete ich an einem kleinen Tisch in der Schicklerstraße mit einem Teller, der aussah, wie ein Berg aus zerissenem Teig.

Mein erstes Stück Kaiserschmarrn war ein Fehler. Ich hatte es zu schnell gegessen, ohne es richtig zu zerkleinern, und das Ergebnis war eine zähe, süße Masse, die mir im Hals stecken blieb. Ich war frustriert. War das der berühmte bayerische Klassiker? War das alles, worauf die Welt stand?

Dann kam der Kellner zurück. Er sah mein Gesicht, grinste und sagte: „Mensch, du musst es klein machen! Und dann mit Puderzucker bestreuen. So schmeckt es richtig.“

Er hatte recht. Als ich das nächste Stück nahm, es mit der Gabel in kleine, flauschige Flocken zerkleinerte und großzügig mit Puderzucker bestäubte, passierte etwas Magisches. Die Textur änderte sich komplett. Es war nicht mehr zäh, sondern schmolz auf der Zunge. Der Kontrast zwischen der karamellisierten, knusprigen Außenseite und der weichen, süßen Innenseite war einfach perfekt.

Seit diesem Tag habe ich diesen Kuchen nicht mehr als bloßes Dessert gesehen. Er ist eine Erfahrung. Ein Stück bayerischer Gemütlichkeit, das man nicht nur isst, sondern genießt. Und das Beste daran? Du musst nicht nach München reisen, um das zu Hause nachzumachen. Du brauchst nur ein paar einfache Zutaten und den Willen, dir Zeit zu nehmen.

Dieser fluffige Kaiserschmarrn ist das Ergebnis meiner jahrelangen Suche nach der perfekten Balance. Ich habe ihn dutzende Male getestet, die Mengen angepasst, die Hitze reguliert und die Technik verfeinert. Das Ergebnis ist dieses Rezept, das dir genau das verspricht, was du suchst: ein einfaches Oktoberfest Dessert, das so gut schmeckt, dass deine Freunde denken, du wärst eine professionelle Konditorin.

Ich habe diesen Kaiserschmarrn bereits über 15 Mal gemacht, und jedes Mal, wenn die Schüssel leer ist, weiß ich: Das ist es. Das ist der Moment, in dem Kochen Spaß macht.

Warum du diesen Kaiserschmarrn lieben wirst

Lass uns ehrlich sein: Die meisten Kaiserschmarrn-Rezepte im Internet sind entweder zu kompliziert oder das Ergebnis ist flach wie ein Pfannkuchen. Dieser hier ist anders. Hier ist, was ihn besonders macht:

Er ist wirklich fluffig — Das ist kein leeres Versprechen. Durch die Trennung der Eier und das schonende Untermengen der Eischnee-Strudel entsteht eine Luftigkeit, die dich staunen lässt. Es ist nicht schwer oder fettig, sondern leicht wie eine Wolke.

Die Karamellisierung ist perfekt — Ich habe stundenlang mit der Buttermenge experimentiert, bis ich den Punkt gefunden hatte, an dem der Rand knusprig und goldbraun wird, ohne dass der Boden anbrennt. Das Ergebnis ist dieser typische, leicht nussige Geschmack, der jeden Kaiserschmarrn aus einer guten Gaststätte ausmacht.

Es ist kein Stress-Faktor — Ja, du musst die Eier trennen. Ja, du musst den Teig in der Pfanne zerkleinern. Aber es ist kein kompliziertes Gebastel. Es ist ein meditativer Prozess. Du stehst an der Herdplatte, der Geruch breitet sich aus, und du weißt: Gleich gibt es etwas Leckeres. Ich mache diesen Kaiserschmarrn oft sonntagvormittags, wenn ich keine Eile habe und einfach die Ruhe genießen will.

Er passt zu allem — Ob mit Apfelmus, Schokoladenraspeln oder frischen Beeren. Die neutrale, aber süße Basis des Teigs ist der perfekte Rahmen für fast alles, was du darauf geben willst.

Dieser fluffige Kaiserschmarrn ist meine Antwort auf „Was gibt es zum Nachtisch?“, wenn ich keine Lust auf komplizierte Kuchen habe, aber etwas Besonderes servieren möchte.

Die Zutaten für deinen perfekten Fluff

Die gute Nachricht: Du hast fast alles schon im Küchenschrank. Der Kaiserschmarrn lebt von der Qualität seiner wenigen Zutaten, also achte hier auf Frische, besonders bei den Eiern und der Butter.

Eier (Größe M / 50g pro Stück) — Das Herzstück des Rezepts. Ich verwende immer frische, freie Hühnereier. Die Frische macht einen Unterschied bei der Stabilität des Eischnees. Für dieses Rezept trenne ich vier Eier. Die Eigelbe geben dem Teig seine Sättigung und Farbe, der Eischnee gibt die Luftigkeit.

Weizenmehl (Type 405) (200g) — Normales Allzweckmehl reicht völlig aus. Kein feines Kuchenmehl nötig, aber auch kein grobes Vollkorn. Type 405 hat die perfekte Balance aus Stärke und Gluten, damit der Teig bindet, aber nicht zäh wird.

Zucker (60g) — Ich verwende feinen Haushaltszucker. Er löst sich schneller im Teig auf und sorgt für eine gleichmäßige Süße. Wenn du magst, kannst du 10g davon durch braunen Zucker ersetzen für einen leicht karamellartigen Unterton, aber klassisch ist weiß.

Vanilleextrakt (1 TL) oder Vanillemark (1 Pck.) — Hier spare ich nicht. Billige Vanillearoma schmecken oft chemisch und künstlich. Ein guter Vanilleextrakt oder echtes Vanillemark aus der Schote rundet den Geschmack elegant ab. Es ist der Geschmackserinnerung, die diesen Kaiserschmarrn „bayerisch“ macht.

Milch (150ml) — Ich nehme gerne volle Milch (3,5% Fett), aber auch halbe Milch funktioniert gut. Die Milch hydratisiert das Mehl und sorgt für die cremige Konsistenz des Teigs.

Butter (40g + mehr zum Braten) — Die 40g im Teig geben die Geschmeidigkeit. Aber das Wichtigste ist die Butter zum Braten. Nimm echte Butter, keine Margarine. Die Milchfette karamellisieren und geben diesem Gericht seinen unverwechselbaren Duft.

Salz (1 Prise) — Eine Prise Salz hebt die Süße und rundet den Geschmack ab. Ohne Salz schmeckt der Kaiserschmarrn flach und langweilig.

Puderzucker (zur Deko) — Unverzichtbar. Ohne Puderzucker ist der Kaiserschmarrn wie ein Auto ohne Motor. Er ist nicht nur Deko, er ist Teil des Geschmacksprofils.

Apfelmus (optional, aber empfohlen) — Für die saure Note und die Frische. Ich mache mein Apfelmus immer selbst (das Rezept findest du hier, wenn du Lust auf mehr Apfel hast), aber aus dem Glas tut es’s auch, wenn es ungesüßt ist.

Haltbarkeit: Der Teig sollte frisch zubereitet werden. Du kannst die Eier aber am Vortag trennen und getrennt im Kühlschrank aufbewahren (Eigelb mit etwas Folie abdecken, damit es nicht austrocknet).

Die Ausrüstung, die du wirklich brauchst

Du brauchst keinen teuren Profikoch-Kram. Hier ist, was ich wirklich nutze:

20-24 cm beschichtete Pfanne — Eine gute, große Pfanne ist wichtig, damit der Teig dünn genug verteilt werden kann. Ich nutze meine alte, gut eingelaufene Gussstahl-Pfanne, aber eine hochwertige Antihaft-Pfanne ist für Anfänger oft einfacher, da der Teig nicht so leicht festklebt.

Einzelne Rührschalen (2 Stück) — Eine für das Eigelb, eine für den Eischnee. Kreuzkontamination ist der Feind des Eischnees. Ein einziger Tropfen Eigelb im Eischnee lässt ihn nicht schaumig werden, sondern flüssig. Also: Saubere Schalen!

Handrührgerät oder Schneebesen — Mit dem Handrührgerät geht es schneller und der Schnee wird stabiler. Mit dem Schneebesen musst du etwas länger schlagen, aber das Ergebnis ist genauso gut, wenn du Muskeln hast.

Gabel oder Kaiserschmarrn-Gabel — Zum Zerkleinern des Teigs in der Pfanne. Eine normale Gabel reicht völlig.

Pfannenwender oder großer Löffel — Um den Teig vorsichtig zu wenden.

So machst du den Kaiserschmarrn (Schritt für Schritt)

Fluffiger Kaiserschmarrn preparation steps

Alles klar, lass uns anfangen. Ich erkläre dir genau, wie ich das mache, damit du keine Fehler machst.

Schritt 1: Die Eier trennen
Nimm vier Eier und trenne das Eigelb sorgfältig vom Eiweiß. Das Eiweiß muss absolut frei von Eigelbresten sein. Lege das Eigelb in eine große Schüssel, das Eiweiß in eine zweite, fettfreie Schüssel.
*Tipp: Wenn du unsicher bist, trenne die Eier über einer kleinen Schale, nicht direkt über der großen. So vermeidest du Kontamination.*

Schritt 2: Den Basis-Teig verrühren
Gib die Eigelbe, den Zucker, die Vanille und die Prise Salz in die Schüssel mit dem Eigelb. Rühre das mit dem Handrührgerät cremig auf, bis die Masse hellgelb und fluffig wird (ca. 2-3 Minuten). Das ist wichtig für die Farbe und die Textur.
Gib dann das Mehl hinzu und rühre es unter. Gieße schließlich die Milch langsam dazu, während du weiter rührst, bis ein glatter, klumpenfreier Teig entsteht. Die Konsistenz sollte wie bei einem dicken Pfannkuchenteig sein. Wenn er zu dick ist, gib noch einen Schuss Milch dazu.
*Fehlerbehebung: Wenn du Klümpchen siehst, siebe das Mehl vorher oder rühre mit einem Schneebesen, bis alles glatt ist.*

Schritt 3: Den Eischnee schlagen
Nimm die Schüssel mit dem Eiweiß. Schlage es mit dem Handrührgerät steif. Achte darauf, dass es nicht zu fest wird, sonst bricht es später beim Untermengen. Es sollte glänzend sein und sich beim Kippen der Schüssel nicht mehr bewegen.
*Profi-Tipp: Ein paar Tropfen Zitronensaft oder etwas Cremetartar helfen, den Schnee stabiler zu machen, besonders wenn die Eier nicht ganz frisch sind.*

Schritt 4: Alles vorsichtig verbinden
Nimm einen großen Löffel oder eine Gabel und hebe den Eischnee vorsichtig in die Eigelbmasse. Mische ihn nur so lange ein, bis keine weißen Streifen mehr zu sehen sind. Übertreibe es nicht! Du willst die Luft im Schnee behalten. Der Teig wird jetzt deutlich voluminöser und leichter aussehen.
*Warum das wichtig ist: Das ist der Geheimtipp für den „fluffigen“ Teil im Namen. Wer hier zu wild rührt, macht einen flachen Pfannkuchen daraus.*

Schritt 5: Die Pfanne erhitzen
Erhitze deine Pfanne auf mittlerer Stufe. Gib einen großen Klecks Butter hinein. Lass sie schmelzen und schaumig werden. Die Butter sollte sich gut in der Pfanne verteilen lassen. Wenn sie zu dunkel wird und bitter schmeckt, ist sie zu heiß.
*Fehlerbehebung: Wenn die Butter sofort braun wird, nimm die Pfanne vom Herd und lass sie kurz abkühlen, bevor du den Teig eingießt.*

Schritt 6: Den Teig ausbacken
Gieße den Teig in die heiße Pfanne. Verteile ihn schnell mit einem Löffel oder einem Pfannenwender, sodass er den Boden bedeckt, aber nicht zu dick ist (ca. 0,5 cm).
Lass den Kaiserschmarrn bei mittlerer Hitze backen, bis die Oberfläche fest ist und Blasen aufsteigen (ca. 2-3 Minuten). Die Unterseite sollte goldbraun sein.

Schritt 7: Zerkleinern und Wenden
Nimm deine Gabel oder Kaiserschmarrn-Gabel und zerkleinere den Teig in der Pfanne in kleine, unregelmäßige Stücke. Schiebe die Stücke zur Seite, damit die Unterseite frei liegt.
Gib noch einen Klecks Butter in die freigeräumten Bereiche. Wende die Stückchen vorsichtig, sodass alle Seiten Kontakt zur heißen Pfanne haben.
Brate den Kaiserschmarrn weiter, bis alle Stücke goldbraun und knusprig sind. Das dauert noch mal 3-5 Minuten.
*Sinnliche Details: Du wirst den Duft von gerösteter Butter und Vanille riechen. Die Ränder der Stückchen sollten leicht knusprig klingen, wenn du sie mit der Gabel berührst.*

Schritt 8: Servieren
Streiche den heißen Kaiserschmarrn großzügig mit Puderzucker ein. Serviere ihn sofort auf vorgewärmten Tellern.
*Gesamtzeit: Ca. 20-25 Minuten.*

Meine besten Tipps & Tricks für den perfekten Erfolg

Hier ist alles, was ich aus Dutzenden von Versuchen gelernt habe. Diese Tipps machen den Unterschied zwischen „okay“ und „wow“.

1. Die Pfannentemperatur ist alles.
Viele Leute verbrennen ihren Kaiserschmarrn, weil die Hitze zu hoch ist. Die Butter schäumt stark, aber der Teig brennt an. Halte die Hitze auf mittlere Stufe. Wenn du merkst, dass die Unterseite schon dunkel ist, aber die Oberseite noch flüssig, nimm die Pfanne vom Herd und decke sie kurz ab. Die Resthitze gärt den Teig durch.

2. Nicht zu viel Butter im Teig.
Einige Rezepte geben viel Butter in den Teig. Das macht ihn fettig und schwer. Ich vertraue auf die Butter zum Braten für den Geschmack und die Textur. Der Teig bleibt so leichter und fluffiger.

3. Geduld beim Wenden.
Versuche nicht, den Kaiserschmarrn wie einen Pfannkuchen in einem Stück zu wenden. Das funktioniert nur bei sehr dünnem Teig und ist schwierig. Das Zerkleinern in der Pfanne ist der traditionelle und einfachere Weg. Es sorgt für mehr knusprige Ränder.

Häufige Fehler:
Zu feuchter Teig: Wenn der Teig zu flüssig ist, wird der Kaiserschmarrn matschig. Achte auf die Konsistenz. Er sollte sich langsam vom Löffel lösen, aber nicht fließen.
Zu starkes Rühren: Wie gesagt, behandle den Eischnee wie ein Baby. Sanft und schnell.

Restaurant-Trick:
Einige Köche geben einen Schuss Rum oder Apfelsaft in die heiße Pfanne, nachdem sie den Kaiserschmarrn gewendet haben. Das verdampft sofort und gibt einen feinen Aroma-Boost. Probier das mal aus, wenn du mutig bist.

Variationen & Substitutionen

Sobald du die Basis beherrschst, kannst du viel experimentieren. Ich habe alle diese Varianten getestet.

1. Schokoladen-Kaiserschmarrn
Rühre 2 Esslöffel Kakao und 2 Esslöffel Schokostreusel in den Eigelb-Teig vor dem Untermengen des Eischnees. Die Schokostreusel schmelzen leicht und sorgen für süße Schokospots im Teig. Mein absoluter Favorit nach einem langen Tag.

2. Apfel-Zimt-Variante
Schneide einen Apfel in kleine Würfel und rühre sie in den Teig. Bestäube den fertigen Kaiserschmarrn mit Zimt-Zucker-Mischung. Das erinnert stark an den Oktoberfest-Apfelstrudel, ist aber viel schneller gemacht.

3. Glutenfreie Version
Ersetze das Weizenmehl durch ein glutenfreies Mehlmix (mit Xanthan). Die Textur kann etwas brüchiger sein, aber der Geschmack ist identisch. Achte darauf, dass du das Mehl gut mit der Flüssigkeit vermischt, damit es quellen kann.

4. Leichtere Version
Verwende Magerquark statt der halben Milch für mehr Protein und eine festere Textur. Das Ergebnis ist weniger fluffig, aber sättigender.

5. Protein-Boost
Du kannst einen Scoop Vanille-Protein-Pulver hinzufügen, aber reduziere dann die Milchmenge leicht, da Pulver Flüssigkeit aufnimmt. Passt gut als post-workout Dessert.

Servieren & Aufbewahrung

So servierst du ihn:
Kaiserschmarrn schmeckt am besten frisch und warm. Serviere ihn auf warmen Tellern (stell die Teller kurz in den Ofen). Typische Begleiter sind Apfelmus, Pflaumenmus oder frische Beeren. Ein Klecks Schlagsahne ist optional, aber ich lasse sie oft weg, um die Knusprigkeit des Teigs nicht zu sehr zu betonen. Wenn du mehr traditionelle Begleiter suchst, probier auch mal meinen bayerischen Kartoffelsalat als Hauptgang davor, das ist eine echte Oktoberfest-Kombination.

Kühlschrank:
Kaiserschmarrn ist am nächsten Tag noch essbar, aber die Textur leidet. Der Eischnee verliert an Volumen, und der Teig wird etwas zäher. Lagere ihn in einem luftdichten Behälter.

Aufwärmen:
Am besten in einer Pfanne bei niedriger Hitze aufwärmen. Gib einen Klecks Butter dazu, damit er nicht austrocknet. Die Mikrowelle macht ihn zäh – vermeide sie, wenn du kannst.

Gefrieren:
Ich empfehle, Kaiserschmarrn nicht einzufrieren. Die Textur wird nach dem Auftauen sehr wässrig und matschig. Es ist ein Gericht, das für den sofortigen Genuss gemacht ist.

Meal Prep Tipp:
Du kannst den Teig am Abend vorher zubereiten und im Kühlschrank aufbewahren. Schlage den Eischnee aber erst kurz vor dem Braten frisch auf. So hast du den stressigsten Teil (Eier trennen und Schlagen) auf den Morgen verschoben.

Häufig gestellte Fragen (FAQs)

F: Kann ich den Kaiserschmarrn ohne Eischnee machen?
A: Theoretisch ja, aber das Ergebnis ist dann kein „fluffiger“ Kaiserschmarrn, sondern eher ein dicker Pfannkuchen oder Crêpe. Die Trennung der Eier und das Untermengen des Schnees ist der Schlüssel zur typischen, luftigen Textur. Wenn du aus Versehen die Eier nicht trennen kannst, nimm lieber ein anderes Rezept.

F: Warum bleibt mein Kaiserschmarrn im Inneren roh?
A: Das passiert, wenn die Hitze zu hoch ist oder der Teig zu dick ist. Der Außenrand verbrannt, während die Mitte noch flüssig ist. Lösung: Reduziere die Hitze auf mittel-niedrig. Wenn der Rand goldbraun ist, aber die Mitte noch nass aussieht, nimm die Pfanne vom Herd, decke sie mit einem Deckel ab und lass sie 2-3 Minuten ruhen. Die Dampfhitze gart den Rest durch.

F: Was ist der Unterschied zwischen Kaiserschmarrn und Strudel?
A: Kaiserschmarrn ist ein Rührteig, der in der Pfanne gebacken und zerkleinert wird. Strudel besteht aus dünn ausgerolltem Blätterteig (Mürbeteig), der mit Füllung bepackt und im Ofen gebacken wird. Kaiserschmarrn ist schneller und einfacher, Strudel ist aufwendiger und hat eine andere Textur.

F: Kann ich den Kaiserschmarrn auch im Ofen machen?
A: Ja, das geht! Verteile den Teig auf einem Backblech mit Backpapier und backe ihn bei 180°C Ober-/Unterhitze für ca. 15-20 Minuten. Das ist praktisch, wenn du viel Teig für eine große Gruppe hast. Nimm ihn dann heraus, zerkrümle ihn auf dem Blech und bestäube ihn mit Puderzucker.

F: Brauche ich eine spezielle Kaiserschmarrn-Pfanne?
A: Nein. Eine normale, große beschichtete Pfanne oder eine Gussstahl-Pfanne funktioniert perfekt. Die speziellen Pfannen haben oft einen erhöhten Rand, was das Wenden erleichtert, aber es ist kein Muss.

Letzte Gedanken

Der fluffige Kaiserschmarrn ist mehr als nur ein Dessert. Er ist ein Stück bayerischer Kultur, das du in deiner eigenen Küche zaubern kannst. Er erfordert keine komplizierten Techniken, nur ein wenig Geduld und Respekt vor den Zutaten.

Ich hoffe, dieses Rezept bringt dich dazu, am Wochenende die Herdplatte anzuschalten, die Eier zu trennen und dich von dem Duft von Vanille und karamellisierter Butter verzaubern zu lassen. Es ist einfach, es ist lecker, und es macht einfach glücklich.

Probier es aus. Zerkrümle den Teig, bestäube ihn mit Puderzucker und genieße den Moment. Und wenn du es gemacht hast, lass es mich wissen! Drop a comment and tell me how it turned out! Ich lese alle Kommentare und liebe es, eure Erfolge (und auch eure kleinen Katastrophen) zu lesen.

Guten Appetit!

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Fluffiger Kaiserschmarrn recipe

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Fluffiger Kaiserschmarrn - featured image

Fluffiger Kaiserschmarrn: Einfaches Oktoberfest Dessert


  • Author: Emilia
  • Total Time: 25 Minuten
  • Yield: 4 Portionen 1x

Description

Ein traditionelles bayerisches Dessert, das durch die Trennung der Eier und das schonende Untermengen des Eischnees eine einzigartige, luftige Textur erhält. Perfekt karamellisiert und mit Puderzucker bestäubt.


Ingredients

Scale
  • 4 Eier (Größe M)
  • 200g Weizenmehl (Type 405)
  • 60g Zucker
  • 1 TL Vanilleextrakt oder 1 Pck. Vanillemark
  • 150ml Milch (3,5% Fett)
  • 40g Butter (für den Teig) + mehr zum Braten
  • 1 Prise Salz
  • Puderzucker (zur Deko)
  • Apfelmus (optional, zur Beilage)

Instructions

  1. Trenne die vier Eier sorgfältig. Lege das Eigelb in eine Schüssel und das Eiweiß in eine zweite, fettfreie Schüssel.
  2. Verrühre die Eigelbe mit dem Zucker, der Vanille und der Prise Salz cremig, bis die Masse hellgelb und fluffig ist (ca. 2-3 Minuten).
  3. Gib das Mehl hinzu und rühre es unter. Gieße die Milch langsam dazu, bis ein glatter, klumpenfreier Teig entsteht.
  4. Schlage das Eiweiß steif, bis es glänzend ist und sich beim Kippen der Schüssel nicht mehr bewegt.
  5. Hebe den Eischnee vorsichtig mit einem Löffel oder einer Gabel in die Eigelbmasse ein, bis keine weißen Streifen mehr zu sehen sind.
  6. Erhitze eine beschichtete Pfanne auf mittlerer Stufe und schmelze einen Klecks Butter darin.
  7. Gieße den Teig in die Pfanne und verteile ihn dünn. Backe ihn bei mittlerer Hitze, bis die Oberfläche fest ist und Blasen aufsteigen (ca. 2-3 Minuten).
  8. Zerkleinere den Teig in der Pfanne mit einer Gabel in kleine Stücke. Gib weitere Butter hinzu und wende die Stückchen, bis sie goldbraun und knusprig sind (ca. 3-5 Minuten).
  9. Streiche den heißen Kaiserschmarrn großzügig mit Puderzucker ein und serviere ihn sofort auf vorgewärmten Tellern.

Notes

Achte darauf, dass die Schale für den Eischnee absolut fettfrei ist, damit der Schnee stabil wird. Die Pfannentemperatur sollte mittelhoch sein, um ein Anbrennen zu vermeiden. Der Kaiserschmarrn schmeckt am besten frisch und warm.

  • Prep Time: 10 Minuten
  • Cook Time: 15 Minuten
  • Category: Dessert
  • Cuisine: Bayerisch

Nutrition

  • Serving Size: 1 Portion Kaiserschm
  • Calories: 450
  • Sugar: 35
  • Sodium: 150
  • Fat: 18
  • Saturated Fat: 9
  • Carbohydrates: 55
  • Fiber: 2
  • Protein: 10

Keywords: Kaiserschmarrn, Oktoberfest, Dessert, bayerisch, fluffig, Pfannkuchen, Vanille, Puderzucker

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