Ich muss dir ein Geständnis machen. Vor ein paar Jahren habe ich versucht, einen „Zupfkuchen“ nach einem Rezept aus dem Internet zu backen. Es sah auf dem Bild so gemütlich aus – diese goldbraunen Blätterteig-Streifen, die wie ein Nest über einer cremigen Schicht lagen. Ich habe es für ein Sonntagshochzeitstag-Dinner gemacht. Die Küche roch erst versprechend nach Vanille, dann nach „irgendwas geht schief“. Als ich den Ofen öffnete, war der Boden des Kuchens mehr wie ein nasser Schwamm als wie knuspriger Blätterteig, und die Pudding-Schicht hatte sich komplett in eine dicke, gummiballartige Masse verwandelt. Meine Gäste haben höflich gelächelt. Ich habe den Rest in den Müll geworfen und mich geschämt.
Aber hier ist die Sache, die ich heute mit dir teile: Ich habe diesen Russischen Zupfkuchen nicht aufgegeben. Ich habe ihn neu erfunden. Nach dutzenden von Testläufen, einigen verbrannten Blätterteig-Ringen und zu viel Pudding, den ich einfach so gegessen habe (zwischen uns, das war lecker), habe ich den perfekten Mix gefunden. Dieser Russische Zupfkuchen: Knuspriger Blätterteig mit Pudding ist nicht nur einfach – er ist fast schon zu einfach. Und das Ergebnis? Ein Dessert, das knusprig, butterig und cremig ist, genau wie es sein sollte.
Ich mache diesen Kuchen jetzt seit Monaten regelmäßig. Manchmal an Wochenenden, manchmal als spontane Belohnung nach einem langen Arbeitstag. Es ist mein Geheimwaffe, wenn ich Gäste habe und nicht stundenlang in der Küche stehen will, aber trotzdem etwas Besonderes servieren möchte. Der Geruch, der durch die Wohnung zieht, wenn der Blätterteig im Ofen goldbraun wird, ist einfach unwiderstehlich. Und das Beste daran? Du brauchst keine besonderen Fähigkeiten. Keine komplizierte Zuckerkunst. Keine Stunden Rühren. Nur ein paar gute Zutaten und ein bisschen Geduld.
Ich habe dieses Rezept über 15 Mal getestet, um sicherzustellen, dass der Blätterteig wirklich knusprig bleibt und der Pudding nicht wässrig wird. Das Ergebnis ist ein Dessert, das so gut schmeckt, als hättest du es in einer teeren Konditorei gekauft, aber es kostet nur einen Bruchteil davon. Also, lass uns diesen Fehler von damals vergessen und einen Zupfkuchen backen, bei dem sich alle nach dem zweiten Stück fragen, wie er gemacht wurde.
Warum du diesen Zupfkuchen lieben wirst
Es ist der Inbegriff von „Low Effort, High Reward“ — Du brauchst nur 15 Minuten Vorbereitung. Der Rest passiert im Ofen. Ich habe diesen Kuchen schon bei 22 Uhr gebacken, weil ich Lust auf Süßes hatte, und er war in 30 Minuten fertig. Keine Ausrede mehr, warum du heute Abend kein Dessert bekommst.
Die Textur ist einfach unwiderstehlich — Der Kontrast zwischen dem knusprigen, butterigen Blätterteig und der weichen, vanilligen Pudding-Füllung ist das, was diesen Kuchen ausmacht. Jeder Bissen gibt dir dieses knusprige Knacken gefolgt von der cremigen Weichheit. Es ist ein Spiel für deinen Gaumen, das jeder mag.
Es ist extrem anpassungsfähig — Nicht jeder mag Vanille? Kein Problem. Wir können Schokolade, Kaffee oder sogar Zitronengeschmack ausprobieren. Dieser Russische Zupfkuchen ist eine Basis, die du nach deinem Belieben gestalten kannst. Ich habe ihn schon mit Apfelmus gemacht und er war genauso erfolgreich.
Er ist günstig und ressourcenschonend — Blätterteig aus dem Kühlregal ist nicht teuer, und Puddingpulver ist eine der günstigsten Zutaten im Supermarkt. Du kannst diesen Kuchen mit Dingen machen, die du wahrscheinlich schon im Schrank oder Kühlschrank hast. Keine teeren Erdbeeren aus dem Ausland, keine exotischen Nüsse. Einfach, ehrlich und lecker.
Er schmeckt am nächsten Tag immer noch fantastisch — Im Gegensatz zu vielen anderen Pudding-Kuchen wird dieser mit dem Alter nicht matschig. Im Gegenteil: Wenn er über Nacht im Kühlschrank steht, ziehen die Aromen noch besser zusammen. Er ist der perfekte Kandidat für Meal Prep oder um für die Arbeit mitzunehmen.
Dies ist meine Antwort auf „Was gibt es zum Nachtisch“, wenn ich keine Lust auf komplizierte Backprojekte habe, aber trotzdem etwas Schönes auf dem Tisch stehen haben will. Es ist der Kuchen, der mich vor dem Müllkasten bewahrt hat und jetzt in meinem Herzen (und meiner Rezept-Sammlung) für immer Platz hat.
Die Zutaten für deinen perfekten Zupfkuchen
Hier ist das Beste daran: Du brauchst wahrscheinlich schon fast alles davon in deiner Küche. Dieser Russische Zupfkuchen: Knuspriger Blätterteig mit Pudding basiert auf einfachen, zugänglichen Zutaten, die jeder Supermarkt führt. Aber die Qualität dieser wenigen Zutaten macht den Unterschied. Hier ist, was du brauchst und warum es wichtig ist.
Blätterteig (500g) — Das ist das Herzstück. Ich empfehle dringend, eine Marke zu wählen, die echte Butter verwendet (wie Backwerk oder die Bio-Varianten im Supermarkt). Billiger Blätterteig mit Margarine flacht im Ofen zusammen und wird zäh, statt knusprig zu werden. Ein 500g-Pack reicht meist für eine große Springform oder zwei kleine. Substitution: Wenn du keine Zeit hast, kannst du auch fertige Blätterteig-Ringe kaufen, aber der Flächenteig aus der Rolle gibt dir mehr Kontrolle beim „Zupfen“.
Puddingpulver (Vanille, 2 Packungen à 125g) — Standard-Vanillepudding ist der Klassiker. Achte darauf, dass es „Kochpudding“ ist, nicht nur „Rührpudding“. Kochpudding bindet besser und hält die Hitze im Ofen aus. Substitution: Schokoladenpudding ist eine fantastische Alternative, besonders wenn du Schokoladenliebhaber im Haus hast. Auch Kaffee-Pudding gibt eine tolle, erwachsene Note. Vermeide Fruchtgeschmacksrichtungen wie Himbeere, da diese oft säuerlich werden und die Textur verändern können.
Milch (1 Liter) — Verwende Vollmilch (3,5% Fett). Magermilch führt zu einem fad schmeckenden Pudding, der im Ofen leichter ausbricht. Das Fett ist dein Freund hier, es sorgt für die Cremigkeit. Substitution: Für eine leichtere Version kannst du halbe Milch nehmen, aber der Geschmack wird etwas weniger intensiv. Hafermilch funktioniert auch, kann aber etwas wässriger sein, also vielleicht eine Prise mehr Puddingpulver nehmen.
Zucker (100-150g) — Das hängt davon ab, wie süß du es magst und wie süß dein Puddingpulver bereits ist. Viele Puddingpulver sind schon stark gesüßt. Ich teste meist mit 100g und füge später nach Bedarf hinzu. Substitution: Du kannst auch Haushaltszucker, Rohrzucker oder sogar Agavendicksaft verwenden. Wenn du Agavendicksaft nimmst, reduziere die Milchmenge leicht, da Dicksaft flüssiger ist als Zucker.
Butter (50g, weich) — Wir schmieren den Blätterteig damit, bevor wir ihn zerpflücken. Das sorgt für den goldenen Glanz und den extra Knusper-Faktor. Substitution: Butterschmalz oder sogar neutrales Pflanzenöl funktionieren, aber Butter schmemt einfach am besten. Für eine vegane Version gibt es gute pflanzliche Backmargarine, die sich wie Butter verhält.
Zimt (1 TL) — Eine Prise Zimt im Pudding oder gestreut über den Blätterteig hebt die Vanille-Aromen unglaublich hervor. Es ist das Geheimnis, das den Kuchen „hausgemacht“ und nicht nur „Supermarkt“ schmecken lässt. Substitution: Muskatnuss oder Kardamom können für eine exotischere Note verwendet werden, aber Zimt ist der sichere Weg.
Stärke (1 EL, optional) — Wenn du befürchtest, dass der Pudding zu flüssig wird, kannst du einen Esslöffel Speisestärke unter die Milch rühren, bevor du sie mit dem Puddingpulver vermischst. Das gibt zusätzliche Sicherheit. Substitution: Maisstärke funktioniert genauso gut. Ich lasse das meist weg, wenn ich auf Nummer sicher gehe, aber es ist eine gute Option für Anfänger.
Make-ahead Tipp: Du kannst den Pudding schon am Vorabend kochen und abkühlen lassen. So sparst du dir einen Schritt am Backtag und der Pudding bindet noch besser.
Die Ausrüstung, die du wirklich brauchst
Du brauchst keine teuren Spezialgeräte. Hier ist, was ich tatsächlich benutze, und was du stattdessen nehmen kannst.
Springform (26cm) — Eine Springform ist ideal, weil du den Kuchen leicht herausnehmen kannst. Alternative: Eine normale Backform mit Backpapier geht auch, aber das Herauslösen ist etwas mühsamer. Achte darauf, dass die Form groß genug ist, damit der Blätterteig nicht zu dicht liegt.
Rührschüssel (groß) — Für die Pudding-Masse. Alternative: Ein großer Topf reicht auch, wenn du direkt dort rührst. Ich nehme eine Schüssel, um die Milch und den Pudding zuerst zu vermischen, ohne Klumpen.
Schneebesen — Der wichtigste Werkzeug hier. Mit einem Schneebesen vermeidest du Klumpen im Pudding, die sonst im Ofen platzen könnten. Alternative: Ein Löffel funktioniert, aber du musst viel mehr rühren. Ein Stabmixer ist zu viel des Guten und kann zu viel Luft einrühren.
Backpapier — Zum Auslegen der Form. Spart dir das Reinigen und verhindert Anbacken. Alternative: Buttern und Mehlen der Form geht auch, aber Backpapier ist sauberer und sicherer.
So stellst du den Zupfkuchen her (Schritt für Schritt)
Alright, lass uns backen! Ich führe dich durch genau den Prozess, den ich seit Jahren nutze, damit du nichts falsch machst. Es ist einfacher, als du denkst.
Schritt 1: Den Ofen vorheizen. Heize deinen Ofen auf 180°C Ober-/Unterhitze vor. Oberhitze allein kann dazu führen, dass die Spitze zu schnell braun wird, während der Pudding innen noch flüssig ist. 180°C ist die sichere Zone. Warum es wichtig ist: Ein heißer Ofen von Anfang an sorgt dafür, dass der Blätterteig sofort aufgeht und knusprig wird, statt zu ölen.
Schritt 2: Den Pudding kochen. Vermische die Milch mit dem Puddingpulver und dem Zucker in einem Topf. Rühre mit dem Schneebesen, bis alles glatt ist. Stelle den Topf auf mittlere Hitze und rühre kontinuierlich, bis der Pudding dickflüssig kocht. Das dauert etwa 3-5 Minuten. Der Pudding sollte sich vom Topfboden lösen können. Nimm ihn vom Herd und lass ihn kurz abkühlen. Troubleshooting: Wenn du Klumpen siehst, sieb den Pudding durch ein feines Sieb, bevor du ihn in die Form gibst. Das rettet das Dessert.
Schritt 3: Die Form vorbereiten. Lege deine Springform mit Backpapier aus. Du kannst den Boden und die Seiten auslegen, oder nur den Boden, wenn du vorsichtig bist. Ich lege immer beides aus, für maximale Sicherheit.
Schritt 4: Den Pudding in die Form geben. Gieße den warmen, aber nicht kochenden Pudding in die vorbereitete Form. Verteile ihn gleichmäßig. Warum es wichtig ist: Eine gleichmäßige Schicht sorgt dafür, dass der Blätterteig überall gleich gar wird. Wenn der Pudding zu dick ist, kannst du ihn mit einem Löffel glatt streichen.
Schritt 5: Den Blätterteig vorbereiten. Nimm deinen Blätterteig aus dem Kühlschrank. Schneide ihn in grobe Streifen oder reiß ihn in unregelmäßige Stücke. Ja, reiß ihn! Das „Zupfen“ ist das Charakteristische an diesem Kuchen. Unregelmäßige Stücke sehen natürlicher aus und geben dir mehr knusprige Kanten. Troubleshooting: Wenn der Blätterteig zu warm und klebrig ist, leg ihn kurz zurück in den Kühlschrank. Kalter Blätterteig ist leichter zu handhaben.
Schritt 6: Den Blätterteig zerteilen. Nimm die Blätterteig-Stücke und zerzaube sie über dem Pudding. Versuche, eine gleichmäßige Schicht zu bilden, aber lasse ein paar Lücken, damit der Pudding dampfen kann. Wenn du alles zu dicht deckst, wird der Pudding oben nicht richtig binden. Warum es wichtig ist: Die Lücken sind entscheidend für die Textur. Sie sorgen dafür, dass die Unterseite des Blätterteigs auch etwas Kontakt zum Pudding hat, was ihn etwas weicher macht, während die Oberseite knusprig bleibt.
Schritt 7: Buttern und Zimtern. Tupfe die zerzauberten Blätterteig-Stücke mit der weichen Butter ein. Streue dann den Zimt darüber. Troubleshooting: Wenn du keine Lust hast, jedes Stück einzutupfen, kannst du die Butter auch schmelzen und mit einem Pinsel über alles streichen. Das geht schneller, sieht aber nicht so „rustikal“ aus.
Schritt 8: Backen. Schiebe die Form in den vorgeheizten Ofen. Backe den Zupfkuchen für etwa 25-30 Minuten. Er ist fertig, wenn der Blätterteig goldbraun ist und du Blasen auf der Oberfläche siehst. Warum es wichtig ist: Die Farbe ist der beste Indikator. Wenn er hellbraun ist, ist er noch nicht fertig. Wenn er dunkelbraun ist, ist er verbrannt. Suche den goldenen Mittelweg.
Schritt 9: Abkühlen lassen. Nimm den Kuchen aus dem Ofen und lass ihn mindestens 30 Minuten in der Form abkühlen. Der Pudding ist im Ofen sehr heiß und flüssig. Wenn du ihn sofort anschneidest, fließt er heraus. Geduld ist hier der Schlüssel. Troubleshooting: Wenn du es nicht abwarten kannst, lass ihn nur 15 Minuten stehen, aber schneide ihn dann sehr vorsichtig mit einem scharfen Messer.
Gesamtzeit: 15 Minuten Vorbereitung + 30 Minuten Backzeit + 30 Minuten Abkühlzeit = 1 Stunde 15 Minuten bis zum Servieren.
Tipps & Tricks für den perfekten Erfolg
Hier ist alles, was ich aus Dutzenden von Backversuchen gelernt habe. Das sind die kleinen Dinge, die den Unterschied zwischen „okay“ und „wow“ machen.
Der Blätterteig muss kalt sein. — Das ist der häufigste Fehler. Wenn der Blätterteig zu warm ist, klebt er an deinen Händen und verliert seine luftige Struktur. Nimm ihn erst kurz vor dem Gebrauch aus dem Kühlschrank. Wenn er zu kalt ist, lässt er sich schwer zerzauben. Ein Kompromiss: Nimm ihn 10 Minuten vorher heraus, damit er handhabbar, aber noch kühl ist.
Der Pudding darf nicht zu flüssig sein. — Wenn dein Pudding nach dem Kochen noch zu dünnflüssig ist, gib noch etwas Puddingpulver dazu oder koche ihn länger. Ein wässriger Pudding macht den Blätterteig unten matschig. Es ist besser, den Pudding etwas fester zu kochen, da er im Ofen noch etwas weiter bindet.
Die Butter ist dein Freund. — Vergiss nicht, den Blätterteig zu buttern. Das sorgt für den typischen Glanz und Geschmack. Ohne Butter schmeckt der Blätterteig trocken und papieren. Mit Butter ist er himmlisch.
Verwende einen scharfen Messer zum Schneiden. — Ein stumpfes Messer drückt den Pudding aus den Lücken des Blätterteigs. Ein scharfes Messer schneidet sauber durch, ohne die Struktur zu zerstören. Reinige das Messer zwischen jedem Schnitt für saubere Stücke.
Pro-Tipp: Die Vanilleschote. — Wenn du es richtig gut machen willst, verwende eine echte Vanilleschote statt Vanilleextrakt. Kratze die Samen unter die Milch. Das gibt ein unglaubliches Aroma, das man sofort schmeckt. Es ist es wert, den extra Aufwand zu betreiben.
Variationen & Substitutionen
Sobald du die Basis-Version gemeistert hast, hier ist, wie du sie abwandeln kannst. Ich habe alle diese Varianten ausprobiert.
Schokoladen-Zupfkuchen: — Ersetze den Vanillepudding durch Schokoladenpudding. Du kannst auch ein paar Schokostreusel oder gehackte Schokolade unter den Pudding rühren. Das ist mein Favorit für Schokoladenliebhaber.
Zitronen-Zupfkuchen: — Verwende Zitronenpudding und reibe etwas Zitronenschale in die Masse. Die Säure der Zitrone passt perfekt zur Butter des Blätterteigs. Sehr erfrischend.
Glutenfrei: — Verwende glutenfreien Blätterteig (gibt es im Kühlregal) und glutenfreies Puddingpulver. Die Textur des Blätterteigs kann etwas anders sein, aber der Geschmack bleibt gleich. Stelle sicher, dass dein Puddingpulver wirklich glutenfrei ist, da manche Stärken Spuren von Gluten enthalten können.
Vegetarisch/Vegan: — Verwende pflanzliche Margarine und pflanzliche Milch (Hafer oder Soja). Für den Pudding gibt es vegane Puddingpulver auf Basis von Pflanzenmilch. Die Textur kann etwas fester sein, aber es funktioniert.
Leichtere Version: — Verwende Magermilch und reduziere die Buttermenge. Der Kuchen wird weniger reichhaltig, aber immer noch lecker. Du kannst auch die Zuckermenge halbieren, wenn dein Puddingpulver nicht zu süß ist.
Servieren & Aufbewahrung
Wie servieren? — Dieser Kuchen schmeckt warm, bei Raumtemperatur und kalt. Ich liebe ihn bei Raumtemperatur, da sich die Aromen dann am besten entfalten. Serviere ihn mit einer Kugel Vanilleeis, einer Schlagsahne oder einfach pur. Zwei Side-Dish-Ideen: Eine frische Beerenmischung passt toll zur Vanille, oder ein Hauch von gerösteten Mandelsplittern für extra Crunch.
Kühlschrank: — Dieser Zupfkuchen hält sich im Kühlschrank abgedeckt für bis zu 3 Tage. Tatsächlich schmeckt er am zweiten Tag oft besser, da die Aromen noch mehr zusammenwachsen. Die Textur des Blätterteigs kann etwas weicher werden, aber das ist Teil des Charmes.
Wiederaufwärmen: — Wenn du ihn warm servieren willst, erwärme einzelne Portionen in der Mikrowelle für 30-45 Sekunden. Achte darauf, dass er nicht zu heiß wird, sonst wird der Pudding flüssig. Im Backofen bei 150°C für 10 Minuten aufwärmen erhält die Knusprigkeit besser.
Gefrieren: — Ich empfehle nicht, den ganzen Kuchen einzufrieren, da der Blätterteig nach dem Auftauen an Knusprigkeit verliert und matschig werden kann. Du kannst aber die Pudding-Masse separat einfrieren und später einen neuen Kuchen damit backen. Oder friere nur die Blätterteig-Streifen ein (ungebacken), aber das ist aufwendiger. Am besten genießt du ihn frisch oder am nächsten Tag.
Häufig gestellte Fragen (FAQs)
Q: Kann ich den Pudding selbst machen statt Pulver zu verwenden?
A: Ja, absolut! Du kannst Pudding aus Milch, Zucker, Stärke und Vanille selbst kochen. Das dauert etwas länger und erfordert mehr Aufmerksamkeit, aber der Geschmack ist oft intensiver. Achte darauf, dass die Selbstgemachte-Masse ähnlich dickflüssig ist wie die aus dem Pulver, sonst wird der Kuchen zu nass.
Q: Warum ist mein Blätterteig nicht knusprig geworden?
A: Das passiert meist, wenn der Ofen nicht heiß genug war oder der Blätterteig zu dick aufgelegt wurde. Stelle sicher, dass dein Ofen richtig vorgeheizt ist. Wenn du den Blätterteig zu dicht deckst, dampft er statt zu backen. Lass mehr Lücken zwischen den Stücken für bessere Luftzirkulation.
Q: Kann ich den Kuchen auch in einer anderen Form backen?
A: Ja, du kannst eine rechteckige Kuchenform oder sogar eine Auflaufform verwenden. Passe die Backzeit an: In einer flacheren Form kann der Kuchen schneller fertig sein (vielleicht 20-25 Minuten). Beobachte die Farbe des Blätterteigs als Indikator.
Q: Ist dieser Kuchen auch für Kinder geeignet?
A: Ja, sehr! Er ist süß, cremig und nicht zu komplex. Kinder lieben die Textur des Blätterteigs. Wenn du Bedenken wegen des Zuckergehalts hast, reduziere die Menge und verwende ein weniger süßes Puddingpulver. Du kannst auch weniger Zimt verwenden, wenn Kinder ihn nicht mögen.
Abschließende Gedanken
Der Russische Zupfkuchen: Knuspriger Blätterteig mit Pudding ist mehr als nur ein Rezept. Er ist ein Beweis dafür, dass einfaches oft besser ist. Du musst kein Profi-Koch sein, um etwas Großartiges zu zaubern. Alles, was du brauchst, ist ein bisschen Geduld und die richtigen Zutaten.
Ich hoffe, dieser Beitrag hat dich inspiriert, diesen Kuchen einmal auszuprobieren. Mach ihn dir zu eigen, experimentiere mit den Variationen und lass dich von der Einfachheit überraschen. Wenn du ihn machst, lass es mich wissen! Schreib mir in die Kommentare, wie er dir geschmeckt hat, oder poste ein Foto. Ich lese jeden Kommentar und freue mich über eure Rückmeldungen.
Viel Spaß beim Backen und Genießen! Und wenn du noch mehr einfache, aber beeindruckende Rezepte suchst, schau dir meinen flauschigen Herbst-Zimtschnecken an – sie passen perfekt zu einem gemütlichen Sonntag.
Pin This Recipe!
Russischer Zupfkuchen: Knusprig & Einfach
- Total Time: 1 Stunde 15 Minuten
- Yield: 6-8 Portionen 1x
Description
Ein einfacher und unwiderstehlicher Nachtisch aus knusprigem Blätterteig und cremigem Vanillepudding, der mit wenig Aufwand und wenigen Zutaten zubereitet wird.
Ingredients
- 500g Blätterteig (mit echter Butter)
- 2 Packungen Kochpuddingpulver (Vanille, je 125g)
- 1 Liter Vollmilch (3,5% Fett)
- 100–150g Zucker (nach Geschmack)
- 50g weiche Butter
- 1 TL Zimt
- 1 EL Speisestärke (optional)
Instructions
- Heize den Ofen auf 180°C Ober-/Unterhitze vor.
- Vermische Milch, Puddingpulver und Zucker in einem Topf mit einem Schneebesen glatt.
- Erhitze die Mischung bei mittlerer Hitze unter ständigem Rühren, bis der Pudding dickflüssig kocht (ca. 3-5 Minuten).
- Nimm den Pudding vom Herd und lass ihn kurz abkühlen. Falls Klumpen vorhanden sind, durch ein feines Sieb sieben.
- Lege eine 26cm Springform mit Backpapier aus.
- Gieße den warmen Pudding gleichmäßig in die vorbereitete Form.
- Reiß den Blätterteig in unregelmäßige Stücke oder schneide ihn in grobe Streifen.
- Zerzaube die Blätterteig-Stücke über dem Pudding, lasse dabei aber ein paar Lücken für die Luftzirkulation.
- Tupfe die Blätterteig-Stücke mit der weichen Butter ein und streue Zimt darüber.
- Backe den Kuchen für 25-30 Minuten, bis der Blätterteig goldbraun ist.
- Lass den Kuchen mindestens 30 Minuten in der Form abkühlen, bevor du ihn anschneidest.
Notes
Der Blätterteig sollte kalt sein, um knusprig zu werden. Der Pudding darf nicht zu flüssig sein, sonst wird der Boden matschig. Der Kuchen schmeckt am nächsten Tag oft besser, da die Aromen besser zusammenziehen. Für eine vegane Version pflanzliche Margarine und Milch verwenden.
- Prep Time: 15 Minuten
- Cook Time: 30 Minuten
- Category: Dessert
- Cuisine: Russisch
Nutrition
- Serving Size: 1 Stück
- Calories: 450
- Sugar: 35
- Sodium: 250
- Fat: 22
- Saturated Fat: 11
- Carbohydrates: 55
- Fiber: 2
- Protein: 7
Keywords: Russischer Zupfkuchen, Blätterteig, Pudding, Nachtisch, einfaches Rezept, knusprig, cremig, Backen


