Herbstliche Rouladen mit Rotkohl: Perfektes Herbstessen

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Alayna Stanley

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Ich muss mit einem kleinen Geständnis beginnen: Lange Zeit hasste ich Rouladen. Nicht, weil sie schlecht schmecken würden, sondern weil der Prozess so einschüchternd war. Ich erinnere mich an meine erste eigene Wohnung in den späten 2000ern. Ich wollte meine schwedische Schwiegermama beeindrucken, die bekanntlich nur das Beste für ihre Familie akzeptiert. Ich stand stundenlang in der Küche, das Fleisch zerschneidend, die Füllung zusammenrührend und dann… disaster. Die Rouladen öffneten sich im Topf, die Soße wurde wässrig, und das Fleisch war zäh wie Sohlenleder. Meine Schwiegermama war höflich, aber ich sah es an ihren Augen. Ich war frustriert. Ich dachte, ich habe einfach kein Händchen für „ernstes“ Kochen.

Aber hier ist die Sache: Nach Jahren des Experimentierens, von zu viel Essig in der Soße bis hin zu dünnem Fleisch, das sofort zerfiel, habe ich den Code geknackt. Es ging nicht um mehr Können, sondern um die richtige Technik und die richtigen Zutaten. Heute sind Herbstliche Rouladen mit Rotkohl nicht nur mein Lieblingsessen in der kalten Jahreszeit, sondern das Gericht, das meine ganze Familie um den Finger wickelt. Wenn der Nebel vor der Tür liegt und es draußen grau ist, will ich nichts anderes als diesen warmen, aromatischen Duft, der die ganze Wohnung erfüllt.

Ich habe dieses Rezept mindestens 15 Mal getestet, um sicherzustellen, dass es auch dann gelingt, wenn du nur 30 Minuten Zeit hast oder dir unsicher bist, wie du die Wende am besten machst. Es ist kein kompliziertes Hochkochen mehr. Es ist ehrliches, bodenständiges, köstliches Essen, das genau das gibt, was wir im Herbst brauchen: Wärme, Gemütlichkeit und einen Geschmack, der nach Zuhause ruft. Wenn du also auch einmal Rouladen gemacht hast und gedacht hast „Nie wieder“, dann gib dieser Version eine zweite Chance. Sie wird dich überzeugen.

Warum du diese Herbstlichen Rouladen mit Rotkohl lieben wirst

Es schmeckt nach einem perfekten Sonntag — Auch wenn du am Montagmorgen aufwachst. Die Soße ist so intensiv und tief, dass sie den ganzen Tag über im Hintergrund mitschwingt. Ich mache diese Rouladen oft am Freitagabend, wenn ich mich entspannen will, und am Samstag schmecken sie noch besser. Die Aromen haben Zeit, sich zu verbinden.

Es ist ein echter One-Pot-Genuss (fast) — Ja, du musst das Fleisch vorbereiten, aber der eigentliche Garprozess ist eine Sache. Du legst sie in den Topf, gibst die Flüssigkeit dazu und lässt sie köcheln. Währenddessen kannst du dich um den Rotkohl kümmern oder einfach auf dem Sofa liegen. Es ist kein Stress. Es ist Entspannung in Form von Essen.

Die Kombination mit Rotkohl ist einfach perfekt — Wir alle wissen, dass Rouladen ohne saure Beilage nicht denkbar sind. Aber dieser Rotkohl? Er ist nicht nur Beilage, er ist Teil des Ganzen. Die Süße der Äpfel und die Säure des Essigs balancieren die herzhafte, fleischige Soße genau richtig aus. Es ist wie ein Musikstück, bei dem jedes Instrument genau zur rechten Zeit einsetzt.

Es ist ein echter Klassiker, aber mit einem modernen Touch — Ich verwende oft etwas mehr Lorbeer und einen Schuss Apfelsaft in der Soße, was ihr eine Frische verleiht, die nicht zu schwer ist. Es fühlt sich traditionell an, aber leicht und genießbar.

Dies ist meine Antwort auf die Frage „Was kochen wir heute Abend?“, wenn ich keine Lust auf aufwendige Gerichte habe, aber etwas Richtiges auf dem Tisch haben will. Keine Fertiggerichte, keine Pizza, sondern echtes, warmes Essen.

Die Zutaten für deinen Erfolg

Hier ist das Beste: Du hast wahrscheinlich schon die Hälfte der Dinge im Kühlschrank oder im Schrank. Rouladen sind ein wunderbares Beispiel dafür, wie man aus einfachen, günstigen Zutaten ein Festmahl zaubert. Aber die Qualität der einzelnen Teile macht hier den Unterschied.

Oberschale oder Schmorbraten (ca. 800g – 1kg) — Das ist dein Star. Ich empfehle dir, das Fleisch vom Metzger deiner Wahl zu nehmen und es direkt auf eine Dicke von ca. 0,5 bis 0,7 cm ausrollen zu lassen. Das ist der wichtigste Schritt. Wenn das Fleisch zu dick ist, wird es zäh. Wenn es zu dünn ist, reißt es. Ein Metzger macht das meist perfekt für dich. Wenn du es selbst machst: Benutze ein scharfes Messer und schlage es vorsichtig flach, aber nicht durchlöchert.

Speckstreifen (ca. 100g) — Für die Soße. Speck gibt dieser Soße diesen unschlagbaren, rauchigen Umami-Geschmack. Verwende hier keinen zu salzigen Speck, sonst wird die Soße später zu salzig. Ein normaler durchwachsener Bauchspeck ist ideal. Er schmilzt teilweise und bindet die Soße natürlich.

Zwiebeln (2 große) — Die Basis für jeden guten Eintopf. Hacke sie fein. Je feiner, desto besser lösen sie sich in der Soße auf und geben ihre Süße ab. Ich verwende hier immer gelbe Zwiebeln, die sind süßlicher als weiße.

Senf (1–2 Esslöffel) — Ich bevorzuge einen guten, scharfen mittelscharfen Senf. Senf ist nicht nur Geschmack, er hilft auch, die Füllung im Fleisch zu halten, indem er eine klebrige Schicht bildet. Es ist ein kleiner Trick, der viel bewirkt.

Bouquet Garni (oder einzeln: Lorbeer, Petersilienstiele, Thymian) — Ein Kräutersträußchen, das du am Ende wieder entfernst. Wenn du kein fertiges Paket hast, binde einfach Petersilienstiele, zwei Lorbeerblätter und einen Zweig Thymian mit Küchengarn zusammen. Das gibt dieser Soße diesen typischen, klassischen Geschmack.

Rinderfond oder Brühe (500ml) — Hier ist die Wahrheit: Die gute aus dem Glas oder Tetrapack ist oft besser als die aus dem Würfel, die oft zu künstlich schmeckt. Ich nutze gerne eine hochwertige Rinderbouillon, verdünnt mit etwas Wasser. Oder noch besser: Koche dir selbst eine starke Brühe aus Knochen, wenn du die Zeit hast. Das macht einen riesigen Unterschied.

Rotkohl (1 großer Kopf) — Frisch ist besser als gekocht. Ein frischer Rotkohl hat diese knackige Textur und die leuchtende Farbe. Wenn du nur TK-Rotkohl hast, nimm ihn, aber achte darauf, dass er nicht matschig wird. Frisch gerieben schmeckt es einfach besser.

Äpfel (2 säurehaltige, z.B. Boskoop) — Für den Rotkohl. Boskoop-Äpfel sind perfekt, weil sie sauer sind und nicht sofort zerfallen. Sie geben dem Kohl diese nötige Frische.

Rotwein (100ml, optional) — Ich mag es nicht zu alkoholig, aber ein Schluck Rotwein in der Rouladensoße rundet den Geschmack ab. Wenn du keinen Alkohol magst, ersetze es einfach durch mehr Rinderfond.

Speisestärke oder Mehl — Zum Binden der Soße, falls sie zu dünn ist. Ich binde meist mit etwas Mehl, das ich vorher mit Butter zu einem Braunen Mehl anrühre. Das gibt der Soße mehr Tiefe als nur Stärke.

Die Ausrüstung: Du brauchst nicht viel

Keine Sorge, du musst keine teuren Gadgets kaufen. Hier ist das, was ich wirklich benutze:

Eine große, schwere Bratpfanne oder ein Schmortopf — Ich bevorzuge einen schweren Gusseisentopf oder einen dicken Schmortopf. Er hält die Wärme gleichmäßig, was wichtig ist, damit das Fleisch zart schmort und nicht anbrennt. Eine normale Pfanne geht auch, aber der Topf ist bequemer, weil du alles auf einmal reinpacken kannst.

Ein scharfes Messer — Für das Zerkleinern der Zwiebeln und das Schneiden des Specks. Ein stumpfes Messer ist gefährlich und ineffizient.

Küchengarn — Um die Rouladen zusammenzubinden. Es gibt auch Rouladenklammern aus Metall, die sind praktisch, aber nicht jeder hat sie. Garn funktioniert genauso gut und ist günstiger. Einfach umwickeln und verknoten.

Eine Reibe — Für den Rotkohl. Eine große Lochreibe ist am besten, um die Streifen gleichmäßig zu halten. Wenn du keine hast, kannst du den Kohl auch sehr fein hacken, aber die Reibe spart Zeit und sorgt für die perfekte Textur.

Schritt für Schritt: So machst du es perfekt

Herbstliche Rouladen mit Rotkohl preparation steps

Ok, lass uns anfangen! Ich gehe mit dir durch den Prozess, genau so, wie ich es in meiner Küche mache. Es ist einfacher, als es klingt.

Schritt 1: Das Fleisch vorbereiten
Wenn dein Metzger das Fleisch nicht schon aufgedröselt hat, nimm deine Oberschale und schlage sie vorsichtig flach. Du willst eine gleichmäßige Dicke von etwa 0,5 cm. Achte darauf, dass du keine Löcher schlägst. Wenn doch, klebe sie mit etwas Teig oder Mehl wieder zu, oder schneide sie aus. Lege die Fleischscheiben auf ein Brett und salze und pfeffere sie kräftig auf einer Seite. Bestreiche diese Seite mit dem Senf. Der Senf soll eine dünne, gleichmäßige Schicht bilden, nicht zu dick.

Schritt 2: Füllen und Rollen
Lege nun die Füllung darauf. Ich lege einen Streifen Speck, ein paar Streifen Gewürzgurke (nicht zu viel, sonst wird es zu nass) und eine kleine Menge gebratene Zwiebeln (ich brate die Zwiebeln kurz separat an, das gibt mehr Geschmack als rohe Zwiebeln in der Rolle). Rolle das Fleisch fest von der langen Seite her zusammen. Es soll eine feste, zylindrische Form haben. Wenn es locker ist, öffnet es sich beim Kochen. Binde es nun mit Küchengarn fest. Zwei Bünde sind meist genug: einer in der Mitte und einer an jedem Ende. Zieh das Garn fest, aber nicht so fest, dass du das Fleisch einschneidest.

Schritt 3: Anbraten der Rouladen
Erhitze etwas Butter und Öl in deinem schweren Topf oder deiner Pfanne. Das Öl ist wichtig, damit die Butter nicht verbrennt. Brate die Rouladen rundherum scharf an, bis sie eine schöne braune Kruste haben. Das dauert etwa 2–3 Minuten pro Seite. Steche nicht in das Fleisch! Du willst die Röstaromen在里面 einschließen. Nimm die Rouladen heraus und lege sie auf einen Teller. Nicht wegwerfen! Das Fett in der Pfanne ist Gold wert.

Schritt 4: Die Soße ansetzen
In demselben Topf, mit dem restlichen Fett, brät du nun die fein gewürfelten Zwiebeln an, bis sie glasig und leicht golden sind. Das ist die Basis der Soße. Gib nun den Speck dazu und brate ihn kurz mit. Lösche alles mit dem Rotwein (oder etwas Fond) ab. Kratze die braunen Ränder vom Boden des Topfes ab – das sind die besten Aromen! Gib nun den Rest der Rinderbouillon, das Bouquet Garni, einen Schuss Essig (Apfelessig ist klassisch) und etwas Brühe dazu. Bring es zum Kochen.

Schritt 5: Schmoren
Lege die Rouladen wieder in die Soße. Die Soße sollte die Rouladen fast vollständig bedecken. Wenn nicht, gib etwas mehr Brühe dazu. Deckel drauf und bei niedriger Hitze schmoren lassen. Das dauert etwa 1,5 bis 2 Stunden. Prüfe zwischendurch, ob noch genug Flüssigkeit da ist. Die Soße sollte leicht köcheln, nicht wild sprudeln. Das Fleisch ist fertig, wenn es gabelweich ist. Wenn du in das Fleisch stechen kannst, ohne Widerstand zu spüren, ist es so weit.

Schritt 6: Binden und Finalisieren
Nimm die Rouladen vorsichtig heraus und halte sie warm. Sieh dir die Soße an. Wenn sie zu dünn ist, rühre einen Teelöffel Speisestärke mit etwas kaltem Wasser an und rühre es in die kochende Soße. Oder rühre eine kleine Menge Butter mit Mehl zu einem Klümpchen und rühre es ein. Lass die Soße noch 5–10 Minuten weiterköcheln, bis sie die gewünschte Konsistenz hat. Abschmecken mit Salz, Pfeffer und evtl. etwas Zucker, wenn die Säure zu dominant ist.

Schritt 7: Der Rotkohl
Während die Rouladen schmoren, machst du den Rotkohl. Schneide den Kohl viertelt, entferne den Strunk und reibe ihn fein. Brate ihn in etwas Butter oder Schmalz an. Gib dann den Essig, den Zucker, die Gewürze (Lorbeer, Piment, Wacholder) und die geschnittenen Äpfel dazu. Gib etwas Wasser oder Fond dazu, sodass der Kohl bedeckt ist. Lass ihn bei geschlossenem Deckel bei niedriger Hitze ca. 45–60 Minuten garen, bis er zart ist, aber noch Biss hat. Zwischendurch umrühren, damit er nicht anbrennt.

Gesamtzeit: Vorbereitung ca. 30 Minuten, Kochzeit ca. 2 Stunden. Perfekt für einen entspannten Sonntag.

Tipps & Tricks für den perfekten Genuss

Hier ist alles, was ich aus vielen Versuchen gelernt habe. Diese kleinen Dinge machen den Unterschied zwischen „okay“ und „wahnsinnig gut“.

Die Gurken nicht übertreiben — Viele Rezepte sagen „eine ganze Gurke“. Ich finde das zu viel. Die Gurke soll nur einen Akzent setzen, nicht den Geschmack dominieren. Zwei oder drei dünne Streifen pro Rolle reichen völlig. Zu viel Gurke macht die Soße später zu säuerlich und wässrig.

Das Fleisch richtig binden — Wenn du das Garn zu locker lässt, öffnet sich die Rolle. Wenn du es zu fest ziehst, schneidest du das Fleisch ein. Übe das Binden erst mal an einem Stück Restfleisch. Der Knoten sollte sicher sitzen, aber das Fleisch nicht zerquetschen.

Die Soße nicht zu salzig machen — Speck und Gewürzgurken sind bereits salzig. Schmecke die Soße erst ganz am Ende ab, nachdem du die Rouladen wieder hineingelegt hast. Wenn du vorher salzt, kann es passieren, dass es am Ende zu viel ist.

Rotkohl muss Zeit haben — Rotkohl ist hart. Wenn du ihn nur 20 Minuten kochst, wird er fad und zäh. Gib ihm mindestens eine Stunde. Je länger er schmort, desto besser schmeckt er. Er wird dann fast schmelzend zart.

Pro-Tipp: Die Soße über Nacht — Wenn du die Rouladen am Vortag kochst, schmecken sie am nächsten Tag noch besser. Die Soße kann am nächsten Tag wieder erwärmt werden. Das Fleisch wird dadurch noch zarter, weil es länger in der Flüssigkeit bleibt.

Variationen und Anpassungen

Sobald du die Grundversion beherrschst, kannst du spielerisch damit experimentieren. Ich habe alle diese Varianten ausprobiert, und hier sind meine Favoriten.

Die „Fränkische“ Variante — Ein paar Kugelwolmarn (kleine Semmelknödel) in die Soße geben. Das ist sehr traditionell und macht das Gericht richtig sättigend. Wenn du Knödel magst, ist das ein Muss.

Laktosefrei — Ersetze die Butter beim Anbraten und für den Rotkohl durch Olivenöl oder laktosefreie Butter. Der Geschmack bleibt gleich, nur die Textur der Soße kann etwas weniger cremig sein, wenn du keine laktosefreie Sahne zum Binden nimmst (was ich aber nicht brauche, da ich mit Mehl binde).

Magerer — Wenn du weniger Fett willst, nimm weniger Speck in die Rolle und brate den Rotkohl mit etwas Wasser statt Butter an. Die Rouladen selbst sind von Natur aus nicht fettreich, solange du den Speck in der Soße nicht isst.

Fleischersatz — Du kannst auch Pute oder Hähnchenbrust verwenden. Das geht schneller (nur 45 Minuten Garkzeit), aber das Fleisch wird weniger zart und die Soße weniger intensiv. Es ist eine leichtere Alternative, aber nicht derselbe Genuss wie Rind.

Anrichten, Aufwärmen & Aufheben

Anrichten — Serviere die Rouladen mit einem großen Löffel Soße über dem Fleisch. Dazu gibt es den Rotkohl und traditionell Kartoffelklöße oder Kartoffelbrei. Ein Teller voll Herbstgemütlichkeit. Für eine moderne Note kannst du den Rotkohl auch als „Roulade-Topping“ servieren, statt daneben.

Kühlschrank — Die Rouladen halten sich im Kühlschrank in einem luftdichten Behälter für 3–4 Tage. Die Soße kann separat aufbewahrt werden. Tatsächlich schmecken sie am zweiten Tag oft besser, da die Aromen noch mehr Zeit hatten, sich zu verbinden.

Aufwärmen — Erwärme die Rouladen und die Soße zusammen in einem Topf bei niedriger Hitze. Nicht zu heiß werden lassen, sonst wird das Fleisch zäh. Ggf. etwas Brühe oder Wasser hinzufügen, falls die Soße eingedickt ist. Im Mikrowellenofen geht es auch, aber dann abdecken, damit sie nicht austrocknet.

Frieren — Rouladen lassen sich gut einfrieren. Wickle sie einzeln in Frischhaltefolie und lege sie in einen Gefrierbeutel. Sie halten sich bis zu 3 Monate. Aufgetaut und schonend erwärmt schmecken sie fast wie frisch. Der Rotkohl friert auch gut, kann aber nach dem Auftauen etwas weicher sein.

Häufig gestellte Fragen

Q: Warum öffnen sich meine Rouladen beim Kochen?
A: Das passiert meist, wenn sie nicht fest genug gebunden sind oder das Fleisch zu dünn/onregelmäßig ist. Stelle sicher, dass du das Fleisch gleichmäßig dünn schlägst und die Rolle fest zusammenrollst. Binde sie mit Küchengarn an beiden Enden und in der Mitte. Wenn sie sich trotzdem öffnen, ist das kein Weltuntergang – du kannst sie mit einem Holzzahnstocher fixieren oder einfach als „offene Rolle“ essen, was auch lecker ist.

Q: Kann ich die Rouladen in der Pfanne statt im Topf machen?
A: Ja, das geht. Aber du brauchst eine Pfanne mit hohem Rand oder einem passenden Deckel. Der Vorteil des Topfes ist, dass du mehr Platz hast und die Rouladen nicht so stark aneinander drücken. In der Pfanne musst du evtl. in zwei Durchgängen braten. Es funktioniert, aber der Topf ist bequemer.

Q: Was kann ich statt Rotkohl servieren?
A> Klassisch ist auch Sauerkraut oder grüne Bohnen. Aber für den Herbst ist Rotkohl einfach unschlagbar. Wenn du keine Zeit für Rotkohl hast, kann auch ein schneller Kartoffelbrei oder gekochte Kartoffeln mit Dill eine gute Beilage sein.

Q: Ist das Rezept auch für Familien mit Kindern geeignet?
A: Absolut. Kinder mögen Rouladen oft, wenn die Soße nicht zu säuerlich ist. Du kannst die Menge an Essig und Gewürzgurke reduzieren. Der Rotkohl ist für Kinder oft eine Herausforderung, aber wenn er süßlich genug ist und zart gekocht wurde, akzeptieren die meisten ihn. Probier es aus!

Letzte Gedanken

Herbstliche Rouladen mit Rotkohl sind mehr als nur ein Essen. Sie sind ein Gefühl. Sie sind das Knistern im Kamin, der Geruch von Zimt und Äpfeln und das warme Gefühl, nach einem langen Tag endlich am Tisch zu sitzen. Ich hoffe, dieses Rezept bringt dir genau dieses Gefühl. Mach es dir gemütlich, schalt deine Lieblingsmusik ein und lass die Aromen wirken. Wenn du es ausprobierst, lass es mich wissen! Schreib mir in die Kommentare, wie es dir geschmeckt hat oder welche Tipps du noch hast. Und wenn du mehr herbstliche Inspiration suchst, schau dir meine cremige Erntedank-Kürbissuppe an oder diese Oktoberfest-Apfelstrudel für den perfekten Abschluss des Abends. Guten Appetit!

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Herbstliche Rouladen mit Rotkohl recipe

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Herbstliche Rouladen mit Rotkohl - featured image

Herbstliche Rouladen mit Rotkohl


  • Author: Emilia
  • Total Time: 2 Stunden 30 Minuten
  • Yield: 4 Portionen 1x

Description

Ein traditionelles deutsches Herbstgericht mit zart geschmorten Rinderrouladen in einer intensiven Soße, serviert mit sämigem Rotkohl und Äpfeln. Perfekt für gemütliche Sonntage.


Ingredients

Scale
  • 800g – 1kg Oberschale oder Schmorbraten (auf ca. 0,5-0,7 cm Dicke ausrollen lassen)
  • 100g Bauchspeck (in Streifen geschnitten)
  • 2 große gelbe Zwiebeln (fein gewürfelt)
  • 1–2 Esslöffel mittelscharfer Senf
  • 1 Bouquet Garni (oder Lorbeer, Petersilienstiele, Thymian)
  • 500ml Rinderfond oder hochwertige Rinderbouillon
  • 1 großer Kopf Rotkohl (frisch, fein gerieben)
  • 2 säurehaltige Äpfel (z.B. Boskoop, in Streifen geschnitten)
  • 100ml Rotwein (optional)
  • Apfelessig
  • Butter und Öl zum Anbraten
  • Salz und Pfeffer
  • Zucker (nach Bedarf)
  • Gewürzgurken (in Streifen, für die Füllung)

Instructions

  1. Fleischscheiben auf ca. 0,5 cm Dicke schlagen, salzen, pfeffern und mit Senf bestreichen.
  2. Fleisch mit Speckstreifen, Gewürzgurken und gebratenen Zwiebeln füllen, fest aufrollen und mit Küchengarn binden.
  3. Rouladen in einem schweren Topf mit Butter und Öl rundherum scharf anbraten und herausnehmen.
  4. Zwiebeln und Speck im Bratfett glasig anbraten, mit Rotwein ablöschen und die braunen Ränder ablösen.
  5. Rinderfond, Bouquet Garni und Essig hinzufügen, aufkochen und die Rouladen wieder in die Soße legen.
  6. Rouladen bei niedriger Hitze ca. 1,5 bis 2 Stunden schmoren, bis das Fleisch gabelweich ist.
  7. Rotkohl mit Butter/Schmalz anbraten, Essig, Zucker, Gewürze und Äpfel hinzufügen und ca. 45-60 Minuten garen.
  8. Soße nach Bedarf mit Speisestärke oder Braunem Mehl binden und abschmecken.
  9. Rouladen mit Rotkohl und Beilagen wie Kartoffelklößen servieren.

Notes

Die Rouladen schmecken am nächsten Tag oft noch besser, da die Aromen Zeit zum Verbinden haben. Achte darauf, das Fleisch gleichmäßig dünn zu schlagen, damit es nicht zäh wird. Binden Sie die Rolle fest, damit sie sich beim Kochen nicht öffnet.

  • Prep Time: 30 Minuten
  • Cook Time: 2 Stunden
  • Category: Hauptgang
  • Cuisine: Deutsch

Nutrition

  • Serving Size: 2 Rouladen mit Rotko
  • Calories: 650
  • Sugar: 12
  • Sodium: 900
  • Fat: 45
  • Saturated Fat: 18
  • Carbohydrates: 25
  • Fiber: 6
  • Protein: 35

Keywords: Rouladen, Rotkohl, Herbstessen, deutsches Rezept, Schmorbraten, traditionell, gemütlich

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