Koreanische Bulgogi Bowl: Das perfekte Abendessen für Gäste

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Alayna Stanley

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Ich muss dir etwas gestehen. Vor ein paar Jahren habe ich einen Freundeskreis, den ich wirklich lieb habe, fürchterlich enttäuscht. Es war mein Geburtstag, und ich wollte etwas besonders Kochendes servieren. Ich dachte, ich sei schlau und habe versucht, drei verschiedene komplizierte Gerichte gleichzeitig zu zaubern. Das Ergebnis? Ein rauchiger Geruch, verbranntes Knoblauchpulver und ein Tisch voller halbgarer Nudeln. Meine Gäste haben höflich gegessen, aber ich habe die Enttäuschung in ihren Augen gelesen. Ich wollte sie beeindrucken, aber ich hatte sie nur verwirrt.

Seitdem habe ich eine Regel aufgestellt: Wenn ich Gäste habe, muss das Essen nicht nur gut schmecken, es muss auch aussehen wie ein Traum und sich anfühlen, als hätte es sich um mich bemüht — ohne, dass ich die ganze Zeit in der Küche verbringe und schwitze. Das ist der Moment, in dem ich die koreanische Bulgogi Bowl als mein absolutes Geheimwaffe entdeckt habe. Sie ist nicht nur ein Gericht, es ist eine Stimmung. Es ist der Geruch von karamellisierter Zwiebel und mariniertem Rindfleisch, der durch die Wohnung zieht und alle in einen Zustand fast meditativer Vorfreude versetzt.

Ich habe diese Bowl schon über ein Dutzend Male für verschiedene Anlässe getestet — von entspannten Freitagabend-Abendessen für zwei bis zu kleinen Dinner-Partys mit acht Leuten. Jedes Mal war das Feedback dasselbe: „Wie hast du das so schnell hingekrielt? Und warum schmeckt das wie aus einem Sternerestaurant?“ Die Wahrheit ist: Es ist einfacher, als du denkst, aber es erfordert ein paar kleine Tricks, die den Unterschied zwischen „okay“ und „wow“ ausmachen. Diese koreanische Bulgogi Bowl ist mein Answer auf die Frage „Was kochen wir heute Abend, wenn wir es besonders schön haben wollen?“

Was mich so sehr an dieser Variante liebt, ist die Balance. Es ist süß, aber nicht zu süß. Salzig, aber mit einer Tiefe, die von der Fermentation der Sojasauce kommt. Und das Fleisch? Es schmilzt förmlich auf der Zunge. Wenn du Gäste hast, die oft sagen „Ich bin zu müde, um zu kochen“, aber trotzdem etwas Leckeres wollen, dann ist das hier dein Ticket. Es ist die perfekte Kombination aus Komfort und Exotik. Du bist nicht nur der Koch, du bist der Gastgeber, der alles unter Kontrolle hat, während er ein Glas Wein trinkt und mit seinen Freunden lacht. Und genau das, mein Lieber, ist der wahre Zauber eines perfekten Abendessens.

Warum du diese Bowl lieben wirst

Es sieht aus, als wäre es in einem teuren Seoul-Restaurant entstanden — Die Farben sind leuchtend. Das glasierte, dunkle Fleisch kontrastiert mit dem frischen grünen Frühlingszwiebel-Zwirbel und dem knusprigen Sesam. Wenn du den Teller auf den Tisch stellst, gibt es immer diesen kurzen Moment der Stille, bevor alle zugreifen. Es ist visuell ansprechend, ohne künstlich zu wirken. Ich habe schon gesehen, wie Gäste sofort ihr Handy zücken, um ein Foto zu machen, bevor sie auch nur einen Bissen probiert haben. Das ist der erste Indikator für ein erfolgreiches Gericht.

Es ist das ultimative „Hochwertig, aber unkompliziert“-Gericht — Viele denken bei koreanischer Küche sofort an Stunden der Vorbereitung und unüberschaubare Zutatenlisten. Das ist bei dieser Bowl nicht der Fall. Das Marinieren nimmt zwar Zeit in Anspruch, aber das ist passive Zeit. Du schneidest, mischst, stellst es in den Kühlschrank und gehst dein Leben weiter. Wenn die Gäste kommen, hast du nur noch 10 bis 15 Minuten aktive Kochzeit. Das bedeutet, du bist nicht in der Küche eingesperrt. Du kannst dich um deine Gäste kümmern, während das Fleisch brutzelt. Es gibt dir die Kontrolle zurück.

Es ist unglaublich anpassbar und inklusiv — Nicht jeder isst Fleisch? Kein Problem. Die Bulgogi-Marinade ist so intensiv, dass sie auch mit Tofu oder Shiitake-Pilzen hervorragend funktioniert. Hast du Gäste, die glutenunverträglich sind? Kein Stress, wir nutzen einfach Tamari statt herkömmlicher Sojasauce. Diese Bowl ist so flexibel, dass sie jeden Geschmackstreffer landet, ohne dass du drei verschiedene Gerichte zubereiten musst. Es ist ein Single-Dish-Masterpiece, das alle glücklich macht.

Diese koreanische Bulgogi Bowl ist mein geheimes Mittel gegen den „Gastgeber-Stress“. Wenn ich müde bin und keine Energie für komplizierte Menüpläne habe, ist das hier mein Fallback, der trotzdem wie ein Festmahl wirkt.

Die Zutaten für den perfekten Geschmack

Hier ist das Schöne: Die meisten dieser Zutaten hast du vielleicht schon im Kühlschrank oder im Schrank. Du musst nicht extra zum asiatischen Supermarkt fahren, obwohl es sich dort natürlich besser einkaufen lässt. Die Basis ist simpel, aber die Qualität der einzelnen Komponenten macht den Unterschied.

Rindfleisch (800 g / ca. 1,7 lbs) — Hier ist die Wahl entscheidend. Du brauchst Fleisch, das dünn geschnitten ist und schnell gar wird. Ein Rinderfilet oder besser noch eine Rinderhüfte (Sirloin) sind ideal. Wenn du es dir leisten kannst, besorge dir „Wallpaper-Thin“ geschnittenes Fleisch aus dem Asiatischen Supermarkt. Wenn es zu dick ist, kannst du es kaum marinieren und es wird zäh. Wichtig: Das Fleisch sollte fast gefroren sein, wenn du es selbst schneidest. Das macht das Zerteilen in hauchdünne Streifen viel einfacher. Ich kaufe oft schon vorgefertigtes Bulgogi-Fleisch, wenn ich es eilig habe, aber selbst geschnitten schmeckt es einfach frischer.

Dunkle Sojasauce (120 ml / ½ Tasse) — Das ist die salzige, umami-Basis. Verwende keine „Light“-Sojasauce, es sei denn, du achtest streng auf Natrium, denn dann fehlt es an Tiefe. Ich empfehle die Kikkoman-Marke oder eine hochwertige bio-Sojasauce aus dem Reformhaus. Sie muss dunkel und intensiv sein.

Heller Ahornsirup (60 ml / ¼ Tasse) — Anstelle von normalem Zucker oder Agavendicksaft nehme ich Ahornsirup. Er hat diese nussige, karamellige Note, die perfekt zur Sojasauce passt und beim Braten schön glasiert. Wenn du keinen Ahornsirup magst, funktioniert auch brauner Zucker, aber der Sirup gibt eine bessere Konsistenz.

Rapsöl oder Sesamöl (30 ml / 2 EL) — Für die Marinade nutze ich neutrales Rapsöl, damit es nicht den Geschmack überdeckt. Aber das große Geheimnis? Ein paar Tropfen geröstetes Sesamöl, die du am Ende hinzugibst. Das ist der Duft, der die Gäste in den Bann zieht. Kaufe dir eine gute Flasche geröstetes Sesamöl von einer Marke wie Lee Kum Kee oder Golden Mountain. Das ist kein Öl, das du zum Braten benutzt, sondern ein Gewürz.

Frühlingszwiebeln (6 Stück) — Wir nutzen sie doppelt. Weißer Teil für die Marinade, grüner Teil als frische Garnitur. Frische ist hier alles. Wenn sie welk sind, wirf sie weg und kauf neue. Sie geben der Marinade diesen scharfen, frischen Kick.

Ingwer (30 g / 1 Stück) — Frisch gerieben ist Pflicht. Pulver-Ingwer hat eine andere, zu trockene Note. Ein kleines Stück frischer Ingwer in der Küche zu haben, ist immer eine gute Idee.

Knoblauch (4 Zehen) — Auch hier: frisch gepresst oder fein gehackt. Nicht aus dem Glas! Die Konserven-Knoblauß hat einen metallischen Beigeschmack, der die feine Süße der Bowl ruinieren kann.

Sesamsamen (30 g / 2 EL) — Geröstete Sesamsamen geben diesen letzten Crunch. Wenn du keine gerösteten hast, kannst du die weißen Samen kurz in der Pfanne rösten, bis sie goldbraun duften. Das dauert nur 2 Minuten.

Reis (300 g ungekocht) — Kurzkorn-Reis ist die klassische Begleitung. Er ist klebrig genug, um die Soße aufzunehmen, aber nicht so stärkehaltig wie Risotto-Reis. Du kannst auch Basmatireis nehmen, wenn du es lockerer magst, aber die Textur passt nicht ganz so gut zur Saucenbindung.

Die Ausrüstung, die du wirklich brauchst

Du brauchst kein teures Equipment, um dieses Gericht zu meistern. Hier ist, was ich tatsächlich verwende:

Große Schüssel zum Marinieren — Am besten aus Glas oder Keramik. Plastik kann Flecken annehmen, wenn die Sojasauce lange einwirkt. Ich nutze eine große Mixschüssel, in der ich alles mit den Händen vermische. Hände sind die besten Werkzeuge, um sicherzustellen, dass jedes Fleischstück gleichmäßig bedeckt ist.

Wok oder große, beschichtete Pfanne — Ein Wok ist ideal, weil er viel Oberfläche bietet. Du willst das Fleisch nicht in großen Haufen braten, sondern in einer einzigen Schicht, damit es karamellisiert und nicht dünstet. Wenn du keinen Wok hast, nimm deine größte Pfanne. Beschichtet ist gut, damit nichts anhaftet, aber eine gut eingeölte Gusseisenpfanne funktioniert auch wunderbar für den Crunch.

Scharfes Kochmesser — Wenn du das Fleisch selbst schneidest, muss das Messer scharf sein. Ein stumpfes Messer zerreißt die Fleischfasern. Ein scharfes Messer schneidet sauber durch.

Reiskocher (optional) — Ich gebe zu, ich bin faul. Ein Reiskocher macht das Leben einfacher, besonders wenn du Gäste hast und nicht den Reis im Auge behalten willst. Aber ein Topf mit dicht schließendem Deckel funktioniert genauso gut.

So kochst du die koreanische Bulgogi Bowl

Koreanische Bulgogi Bowl preparation steps

Alright, lass uns anfangen! Ich gehe dich Schritt für Schritt durch den Prozess. Es klingt nach viel, aber es fließt sehr gut, wenn du alles vorbereitest (das sogenannte „Mise en place“).

Schritt 1: Das Fleisch vorbereiten
Wenn dein Fleisch nicht schon dünn geschnitten ist, lege es für 30 Minuten in den Gefrierfach. Das macht es fest genug, um hauchdünne Scheiben zu schneiden. Schneide das Fleisch gegen die Maserung. Das ist der wichtigste Trick für zartes Fleisch. Wenn du parallel zur Maserung schneidest, bleibt das Fleisch zäh und kaubar. Schneide es in Streifen, die etwa fingerlang und hauchdünn sind. Lege es in deine große Schüssel.

Schritt 2: Die Marinade zaubern
In einer kleinen Schüssel vermischst du die Sojasauce, den Ahornsirup, das neutrale Öl, den fein geriebenen Ingwer, den gepressten Knoblauch und den gehackten weißen Teil der Frühlingszwiebeln. Rühre so lange, bis der Sirup komplett aufgelöst ist. Gieße die Marinade über das Fleisch. Mit sauberen Händen massierst du die Marinade tief in das Fleisch ein. Decke die Schüssel ab und stelle sie für mindestens 30 Minuten, besser noch 2 Stunden, in den Kühlschrank. Je länger, desto tiefer der Geschmack.

Schritt 3: Den Reis kochen
Während das Fleisch mariniert, koche den Reis. Wasche den Reis in einem Sieb unter kaltem Wasser, bis das Wasser klar läuft. Das entfernt die überschüssige Stärke und verhindert, dass der Reis klebrig wird. Koche ihn nach Packungsanleitung. Wenn er fertig ist, lass ihn 5 Minuten mit abgedecktem Deckel ruhen. Das macht die Körner locker und fluffig.

Schritt 4: Das Fleisch braten
Erhitze einen Wok oder eine große Pfanne auf mittlerer bis hoher Hitze. Gib einen Klecks Öl hinzu. Wenn das Öl glitzert, gib das Fleisch in die Pfanne. WICHTIG: Brate das Fleisch in kleinen Chargen. Wenn du alles auf einmal reinwirfst, sinkt die Temperatur und das Fleisch gibt Wasser ab. Es wird dann grau und gedünstet statt braun und karamellisiert. Brate die Chargen nur 2–3 Minuten, bis sie braun und leicht verkohlt an den Rändern sind. Das Fleisch ist schnell gegart, also hab keine Angst vor Hitze.

Schritt 5: Die Sauce reduzieren
Nimm das fertige Fleisch aus der Pfanne und lege es auf einen Teller. Gib die restliche Marinade aus der Schüssel (die noch mit rohem Fleisch in Berührung kam!) in die heiße Pfanne. Lass sie 1–2 Minuten köcheln, bis sie eindickt und blasigt. Das tötet eventuelle Bakterien ab und konzentriert den Geschmack.

Schritt 6: Anrichten und Servieren
Gib das Fleisch zurück in die Pfanne und wende es in der reduzierten Sauce, bis es glänzt. Schalte den Herd aus. Rühre das geröstete Sesamöl und die gerösteten Sesamsamen unter. Nimm einen großen Teller oder eine flache Schüssel. Gib eine Portion Reis in die Mitte. Leg das glänzende Fleisch darüber. Garniere mit den grünen Teilen der Frühlingszwiebeln. Serviere sofort, während es noch dampft.

Gesamtzeit: 10 Minuten Vorbereitung, 30 Minuten Marinieren (kann länger sein), 15 Minuten Kochzeit. Total: ca. 45 Minuten bis 1 Stunde.

Tipps & Tricks für den Profi-Erfolg

Hier ist alles, was ich aus Dutzenden von Versuchen gelernt habe. Diese Punkte machen den Unterschied zwischen „gut“ und „unvergesslich“.

Die Temperatur ist dein Freund — Viele Menschen machen den Fehler, die Hitze zu niedrig zu stellen. Für Bulgogi brauchst du hohe Hitze. Du willst, dass die Oberfläche des Fleisches sofort versiegelt und karamellisiert. Wenn es zu langsam gart, wird es zäh. Sei mutig mit der Hitze.

Nicht überladen — Wie erwähnt: Kleine Chargen. Es ist verlockend, alles auf einmal zu braten, aber das Ergebnis ist enttäuschend. Nimm dir die Zeit für die Chargen. Es spart am Ende sogar Zeit, weil du nicht warten musst, bis die Pfanne sich wieder aufheizt.

Der Säure-Kick — Wenn dir die Bowl am Ende zu süß oder zu schwer im Magen vorkommt, spritze ein paar Tropfen Reisessig oder Limettensaft darüber. Die Säure schneidet durch die Süße und hebt die Aromen hervor. Das ist der Restaurant-Trick, den die meisten übersehen.

Common Mistake: Das Fleisch wird zäh — Das passiert, wenn du gegen die Maserung schneidest oder das Fleisch zu lange in der Pfanne lässt. Zieh es aus der Pfanne, sobald es gerade so durchgegart ist. Es gart nämlich auch noch etwas nach.

Pro-Tipp: Die Garnitur — Serviere die Bowl nicht nur mit Reis. Ein Haufen frischer, knackiger Kimchi zur Seite oder ein einfacher Gurkensalat mit Essig und Sesamöl bringt Frische auf den Teller und bricht die Schwere des fleischigen Gerichts.

Variationen & Anpassungen

Sobald du die Basis-Version gemeistert hast, hier sind Möglichkeiten, sie zu mischen. Ich habe alle diese Varianten ausprobiert.

Hähnchen-Bulgogi — Du kannst das Rindfleisch einfach durch Hähnchenbruststreifen ersetzen. Hähnchen braucht weniger Marinierzeit (15–30 Minuten reichen). Es ist eine leichtere Alternative, die aber genauso lecker schmeckt.

Vegetarische Option mit Tofu — Druckt einen Block extra-festen Tofu aus und schneide ihn in Würfel. Mariniere ihn genauso wie das Fleisch. Achte darauf, den Tofu vor dem Marinieren gut abzutrocknen, damit die Marinade haftet. Er nimmt den Geschmack fantastisch auf.

Glutenfrei machen — Ersetze die herkömmliche Sojasauce durch Tamari oder Coconut Aminos. Coconut Aminos sind etwas süßer, also reduziere den Ahornsirup leicht. Ansonsten ist die Rezeptur glutenfrei.

Scharf machen — Gib einen Esslöffel Gochujang (koreanische Chilipaste) oder einfach etwas Sriracha in die Marinade. Das gibt eine tiefe, fermentierte Schärfe, die perfekt zur Süße passt.

Servieren & Aufbewahren

Servieren — Diese Bowl schmeckt am besten frisch und heiß. Ich serviere sie immer mit einer Seite Kimchi und einem einfachen Sesam-Gurkensalat. Das bietet eine perfekte Balance aus warm/kalt, weich/knackrig, süß/scharf. Es ist ein komplettes Erlebnis.

Kühlschrank — Reste halten sich im luftdichten Behälter im Kühlschrank für bis zu 3 Tage. Das Fleisch wird nach dem Aufwärmen oft noch zarter, da die Marinade weiter einwirkt.

Aufwärmen — Nicht in der Mikrowelle! Das macht das Fleisch gummiartig und den Reis matschig. Wärmst du es am besten in einer heißen Pfanne mit einem Spritzer Wasser auf, bis es wieder dampft. Oder du isst es kalt – viele Koreaner essen Bulgogi auch gerne kalt als Banchan (Beilage).

Gefrieren — Du kannst das marinierte Fleisch einfrieren, bevor du es kochst. Leg es in einen Gefrierbeutel und friere es ein. Wenn du es auftaust, ist es sofort kochbereit. Der gekochte Bulgogi selbst lässt sich auch einfrieren, aber die Textur des Fleisches leidet etwas. Es ist nicht mehr so saftig wie frisch.

Häufig gestellte Fragen

Kann ich das Fleisch am Vortag marinieren?
Ja, absolut! Das ist sogar besser. Je länger das Fleisch mariniert (bis zu 24 Stunden), desto zarter wird es, da die Säure und Enzyme im Fleisch arbeiten. Achte nur darauf, es gut abgedeckt im Kühlschrank zu lagern.

Was ist, wenn ich keine Sojasauce habe?
Das ist schwierig, da Sojasauce die Umami-Basis liefert. Aber du kannst es mit Tamari (glutenfrei) oder Coconut Aminos ersetzen. Wenn du beides nicht hast, funktioniert auch eine Mischung aus Worcestershire-Sauce und etwas Salz, aber der Geschmack wird anders sein.

Warum ist mein Bulgogi wässrig?
Das liegt meist daran, dass du zu viel Fleisch auf einmal in die Pfanne gegeben hast oder die Hitze zu niedrig war. Das Fleisch hat Wasser abgegeben und ist gedünstet statt gebraten. Next time: Höhere Hitze, kleinere Portionen, und geduldiger sein beim Braten der Chargen.

Ist das Gericht scharf?
Nein, die klassische Bulgogi-Marinade ist nicht scharf. Sie ist süß-salzig. Wenn du Schärfe magst, musst du sie extra hinzufügen (z.B. durch Gochujang oder Chiliflocken). Die Basis ist mild und für Kinder geeignet.

Kann ich die Bowl meal-prep?
Ja, das funktioniert gut. Koche den Reis und bereite das Fleisch vor. Lagere sie getrennt. Am Abend wärmst du das Fleisch in der Pfanne auf und den Reis in der Mikrowelle (mit einem Deckel, damit er feucht bleibt). Es ist eine großartige schnelle Lösung für stressige Werktage.

Letzte Gedanken

Diese koreanische Bulgogi Bowl ist mehr als nur Essen. Es ist eine Einladung zum Verweilen. Wenn du Gäste hast, die dieses Gericht probiert haben, wirst du feststellen, dass sie immer wieder kommen. Es ist das Gefühl von Wärme, von Exotik ohne Aufwand, und von Gastfreundschaft, die aus dem Herzen kommt. Probier es aus. Schneide das Fleisch dünn, gib der Marinade Zeit und lass dich vom Duft verführen. Und wenn du es gemacht hast, drop einen Kommentar und erzähl mir, wie es dir geschmeckt hat! Ich bin immer neugierig auf eure Versionen. Guten Appetit!

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Koreanische Bulgogi Bowl recipe

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Koreanische Bulgogi Bowl: Das perfekte Abendessen für Gäste


  • Author: Emilia
  • Total Time: 45 Minuten
  • Yield: 4 Portionen 1x

Description

Eine koreanische Bulgogi Bowl, die durch ihre Balance aus süß und salzig sowie das zarte, karamellisierte Rindfleisch besticht. Dieses Gericht ist ideal für Gäste, da es professionell aussieht, aber unkompliziert zuzubereiten ist.


Ingredients

Scale
  • 800 g Rindfleisch (dünn geschnitten, z.B. Rinderfilet oder Hüfte)
  • 120 ml dunkle Sojasauce
  • 60 ml heller Ahornsirup
  • 30 ml Rapsöl oder neutrales Öl
  • Einige Tropfen geröstetes Sesamöl
  • 6 Frühlingszwiebeln (weißer Teil für Marinade, grüner Teil für Garnitur)
  • 30 g frischer Ingwer (gerieben)
  • 4 Zehen Knoblauch (gepresst oder fein gehackt)
  • 30 g geröstete Sesamsamen
  • 300 g ungekochter Kurzkorn-Reis

Instructions

  1. Fleisch für 30 Minuten in den Gefrierschrank legen, um es fest zu machen. Dann gegen die Maserung in hauchdünne Streifen schneiden und in eine große Schüssel geben.
  2. In einer kleinen Schüssel Sojasauce, Ahornsirup, neutrales Öl, geriebenen Ingwer, gepressten Knoblauch und den gehackten weißen Teil der Frühlingszwiebeln vermischen, bis der Sirup aufgelöst ist.
  3. Marinade über das Fleisch gießen und mit sauberen Händen einmassieren. Schüssel abdecken und mindestens 30 Minuten (besser 2 Stunden) im Kühlschrank marinieren.
  4. Reis unter kaltem Wasser abspülen, bis das Wasser klar läuft. Nach Packungsanleitung kochen und nach dem Garen 5 Minuten mit abgedecktem Deckel ruhen lassen.
  5. Einen Wok oder eine große Pfanne auf mittlerer bis hoher Hitze erhitzen. Öl hinzufügen und das Fleisch in kleinen Chargen braten (2–3 Minuten), bis es braun und leicht verkohlt ist. Nicht überladen, um Dämpfen zu vermeiden.
  6. Fertiges Fleisch auf einen Teller legen. Die restliche Marinade in die heiße Pfanne geben und 1–2 Minuten köcheln lassen, bis sie eindickt.
  7. Fleisch zurück in die Pfanne geben, in der reduzierten Sauce wenden, Herd ausschalten und geröstetes Sesamöl sowie Sesamsamen unterrühren.
  8. Portion Reis in die Mitte eines Tellers geben, das glänzende Fleisch darauf legen und mit den grünen Teilen der Frühlingszwiebeln garnieren. Sofort servieren.

Notes

Das Fleisch muss gegen die Maserung geschnitten werden, um zart zu bleiben. Wichtig ist, das Fleisch in kleinen Chargen zu braten, damit es karamellisiert und nicht dünstet. Für eine sämige Note kann Reisessig oder Limettensaft hinzugefügt werden. Reste lassen sich bis zu 3 Tage im Kühlschrank aufbewahren und sollten in der Pfanne aufgewärmt werden.

  • Prep Time: 10 Minuten
  • Cook Time: 15 Minuten
  • Category: Hauptgang
  • Cuisine: Koreanisch

Nutrition

  • Serving Size: Eine Bowl mit Reis u
  • Calories: 650
  • Sugar: 15
  • Sodium: 1200
  • Fat: 25
  • Saturated Fat: 8
  • Carbohydrates: 60
  • Fiber: 2
  • Protein: 45

Keywords: Bulgogi, koreanisches Rindfleisch, Bowl-Rezept, Abendessen für Gäste, schnelles Rezept, asiatisch kochen, Reisgericht

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